Maier-Lyrik

Lyrisches von Helmut Maier

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Ein paar bolivianische Worte

Wir sind Iyambae, sind freie Menschen ”“ überall auf der Erde.
Und wir sind auch Jiwasa. Wir sind du und ich, beide gleichberechtigt.
Pachakuti (Veränderung) ist notwendig in dieser neuen Zeit.

Was ist da ein Christentum mit Dogmen, die töten?
Was ist da ein Islam, der Tötung propagiert?
Was ist da Kolonialismus, der unterwerfen will, was frei ist?

Wir brauchen Pachakuti ”“ alle Menschen auf der weiten Welt.
Wir brauchen wenigstens ein Gefühl für Jiwasa.
Denn wir sind Iyambae. Überall auf der Welt.

Das ist mit bolivianischen Worten
das Wesen des neuen Zeitalters des Wassermanns,
das seit 2020 auch bei uns angekommen ist.

Ein gutes 2021

Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr 2021 gekommen. Ich wünsche Euch ein genau so gutes Jahr, wie es der 21. Dezember 2020 versprochen hat: Das erste ganze Jahr 2021, das unter dem Zeichen des Wassermanns steht, ein Jahr, das für ein Zusammenleben aller Menschen in Gemeinwohl steht.

Friedensbotschaften

Ich bin ja oben.
Blicke ins Tal hinab.
Blicke hinüber
auf die andere Seite,
dorthin, wohin man
mit dem Fahrrad eine gewaltige,
ebene Strecke
fahren müsste.
Ich sehe den Sonnenschein dort.
Hier ist die Sonne
durch schwarze Wolken verdeckt.
Sie lassen aber blaue Flecken
wie Inseln blank liegen
am Himmel.
Aber ohne Sonnenschein
auf der Erde.

Der Wechsel zwischen
Sonnenschein dort,
blauen Flecken hier,
Nebelresten unten im Tal.
Das alles macht ein Bild,
eines, das wunderliche Zeichen setzt,
hin und wieder und
Botschaften sendet hinaus:
Friedensbotschaften.
Gemeinsam sie zu erfahren

im Bild!

Die Quelle

Ich war einmal,
klingt fast wie ein Märchen,
ich war einmal im Land,
in dem tatsächlich die Buchen,
in dem die Eichen,
in dem noch andre Bäume
in Mengen stehen,

ich war einmal im Land,
wo Regen selten fällt,
wo kahle Wände hoch aufragen,
im Land, wo wir einst wanderten,
an diesem Tag wohl stundenlang.

Wir wanderten durch Wälder,
wo die Eichen häufiger sind
als hier bei uns, wo sie
jahrhundertalte hohe Stämme
so hoch gar in die Himmel heben,
als hörten sie nie auf.

Nein, dort sind sie bescheiden,
stürmen nicht so in die Höhe,
doch undurchdringlicher
sind alte Wege schnell bewachsen,
sind verwoben in Unendlichkeit
des Wesens.

Dort wanderten wir einst,
nur ein Ziel stets im Sinn:
die Quelle, wo aus dem Fels heraus,
aus einer Höhlung,
geformt wie die zwei Hände,
die aneinandergelegt,
mit Daumen ganz nach innen
unten gedrückt, so dass sie
den Boden eines Rinnsals bedeuten,
das heilende Wasser herausfloss.

Und schließlich standen wir dort,
standen staunend, sahen
aus der Mandorla,
über ein paar steinerne Stufen,
das Wasser in einer Rinne
herfließen zu uns,
wo wir es fassen konnten

und trinken.

Franz Alt

„Dürfen wir Andere krank machen?“
Das fragt Franz Alt.
Und er macht es dringlich!
Das gelte doch wohl in jeder Krise!
Auch beim Autofahren.
Auch beim Fliegen.
Auch bei der Klimakrise.

Warum verschieben wir da
unsere Bequemlichkeiten
und ihre nicht zu vergessenen Folgen,
die das Vielfache doch sind
der Corona-Krise,
auf unsere Kinder,
Enkel und Urenkel?

Und ich frage:
Warum können wir
nicht sofort
wenigstens
Tempo 130
auf Autobahnen
einführen?

Weil es da sofort heißt:
Freie Fahrt für freie Bürger?

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Siehe auch: Franz Alt: Recht auf saubere Luft ”“ Mehr als 600.000 Tote in Europa durch Luftverschmutzung
Transparenz TV | Montag, 07.12.2020 | 20:30 Uhr

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