Wie wenn jemand ein Stück abgebissen hätte
so sah es am Himmel aus
allerdings nur mit besonderer Brille
die nicht jedermann noch besorgen konnte:
vielleicht sah’s wie der Mond aus und er war’s wohl auch
der ein Sück von der Sonne abgebissen hätte
und der Schatten wurde immer größer
und auch die Familie
die es mit einer selbstgebauten Lochkamera
vergeblich versuchte etwas zu sehen
von dem Ereignis das es war
konnte schließlich von Hanna eine Brille bekommen
und war auch ganz erstaunt
und ich sah: die Sonne wurde immer kleiner
der Schatten immer größer
Schließlich war nur noch oben
ein goldener Rand der Sonne übrig
und kurz nach dem Zeitpunkt der uns vom Internet
angegeben war für den Höchststand
der partiellen Sonnenfinsternis
sah ich plötzlich durch die Brille nichts mehr
von der Sonne denn die begann eben unterzugehen
hinter dem Wald und blickte uns ohne Brille
nur noch zaghaft zwischen den Bäumen an
und dann war sie auch schon unten
und weg
Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 96)
So schön heute Morgen wieder:
Die Wegwartenblüten vor dem Haus.
Da gönne ich ihnen auch abends Pausen
Ist Trump ein Held?
Er will die Schiffe hinter der Meerenge von Hormus
ins „Freie“ hinausführen –
mit eigenem (?) Risiko.
Aber wer hat Iran dazu bewogen
die Meerenge von Hormus
zu sperren. Das war Trump
(verbunden mit Israel – wie kam es denn dazu?)
So ist auch dieser Krieg:
jeweils ein eigenes Risiko.
So ist der Krieg:
mit Risiken für die Soldaten,
ja, nur der Soldaten
und der Besatzung in diesem Fall
der Schiffe, die dort
in der Falle sitzen,
und sonst von Zivilisten,
die das größte Risiko tragen.
Tausende werden es immer.
Auf beiden Seiten.
Ja, so ist der Krieg.
Ich habe gerade den Roman Beduinenmilch von Nirit Sommerfeld fertiggelesen. Ich muss sagen: So bewegt wie bei diesem Buch war ich selten, möglicherweise noch nie vorher.
Eine siebzehnjährige junge Frau reist nach Israel. Sie steht kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Sie ist, da ihre Eltern Israelis und Deutsche sind, auch mit einem israelischen und deutschen Pass ausgestattet.
Sie entscheidet sich schon ohne Wissen ihrer Eltern dafür, in Israel Soldatin zu werden.
Doch ihre grausigen Erfahrungen in Israel, die der Leserin oder dem Leser die ganze schlimme Geschichte Israels deutlich macht, bringen sie während ihres Aufenthaltes immer mehr zu dem Entschluss, eben nicht Soldatin zu werden, obwohl sie gerade durch ihre schönen und auch aufregenden Erfahrungen in Israel dieses Land immer mehr als ihre eigentliche Heimat empfindet – was sie ihren Eltern lange nicht mitzuteilen in der Lage ist.
Doch am Schluss kommt alles ganz anders, als sie es zunächst empfunden hat, und sie trifft eine andere Entscheidung als sie es selbst erwartet hatte.
Wenn wir mächtigen Männern (oder Frauen) ihre größten Ängste nehmen könnten, dann wäre das für sehr viele Untertanen eine Riesenerleichterung.
Das nun grüne Meer der Bäume
Veröffentlicht am 20. Juni 2025
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Der Tag hat die Lichtflügel rasch entfaltet
im Sonnenglanz strahlt vom Wind gewellt
das nun grüne Meer der Bäume
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Ein Ruhepol und Augenschmaus
als Gegenpol zum bunten Treiben
der Blütenvielfalt in Gärten und Wiesen
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© o)~mm/SyntaxiaSophie 06.2025
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Ein „Doppel-Reziprok-Achtundzwanziger“ nach Helmut Maier
Ich hatte eine ziemliche Erkältung mit zeitweise über 40 Fieber und bin zwar inzwischen fieberfrei, bin aber noch nicht ganz genesen. Ich bitte also mein Fehlen zu entschuldigen,
Geht auf jeden Fall
am Sonntag irgendwie
„links“ wählen!
dann wählen wir halt neu.
Was soll’s?