Der Staat: Beute von Parteien.
Und Parteien: Beute der Banken.
Wer bestimmt also in d e r Demokratie?
*ein 28er
Lyrisches von Helmut Maier
Der Staat: Beute von Parteien.
Und Parteien: Beute der Banken.
Wer bestimmt also in d e r Demokratie?
*ein 28er
Sauerstoffspendende Bäume
vom Bahnhof auf den Wasen verpflanzt.
An Smogtagen reise dorthin zum Atmen.
*ein 28er
Siehe https://www.rundschau-online.de/html/artikel/1296657100607.shtml
und https://baumpaten-schlossgarten.de/?seite=aktuelles&id=5
Barbara hat als Kommentargedicht eine schöne Dreizeiler-Variante verfasst:
Heute verfrachten sie Bäume,
morgen die Alten, weil´s ihnen so passt
und übermorgen?
Und hier das Kommentargedicht von Bruni:
da verfrachten sie die Erde.
Der Mond wird
unter der Erde scheinen
und bitterlich weinen.
Güte und Milde
werden vergehen
Nichts Nennenswertes
wird mehr bestehen.
Kinderlachen im Sonnenschein;
Schneewasserlachen auf den Wiesen.
Unvorstellbar ist des Winters Wiederkehr.
*ein 28er
Die ganze Wahrheit vermitteln
in homöopathischen Dosen.
Dass es gelingt, ist das denn selbstverständlich?
*ein 28er
Wenn ich folgendes Zitat von Uwe Hück lese (und ernst nehme), wünsche ich ihm Pickel im Gesicht:
Hück sagt: „Wenn ich höre, dass die Grünen den Ministerpräsidenten stellen wollen, dann krieg ich Pickel im Gesicht.“
(Siehe https://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/tuebingen_artikel,-Porsche-Betriebsratschef-ueber-chancenlose-Jugendliche-_arid,124135.html)
Pöbeleinsatz war’s
las ich in der Eile statt
Polizeieinsatz
Eines Tages machte der junge Baum
sich auf, seine Wurzeln zu finden,
kam zum Gebüsch, fragte,
ob es ihm bei der Suche
nicht helfen wolle,
und warum es sich
mit seiner Größe begnüge.
Das Gebüsch wunderte sich
über das Benehmen des Baumes
und brachte seine Beständigkeit
so auf den Punkt:
„Wir sind zufrieden mit uns.
Und unsere Eltern waren auch zufrieden.
Wozu sollten wir uns da bewegen?
wir haben uns bewährt.“
Da ging der Baum in die Steppe
und wollte mit den Gräsern erörtern,
warum sie sich nicht erheben,
sondern mit flachen Wurzeln
sich beugen dem Wind,
stets auch bedroht von der Dürre.
Das Gras verstand die Frage nicht,
verneigte sich vor der Mittagshitze
und flüsterte, fast entschuldigend:
„Wir sind dafür vorgesehen,
am Boden zu bleiben.
Daran haben wir uns gewöhnt
seit Jahrmillionen.“
Lange suchte der Baum,
bevor er seine Wurzeln
mit seinesgleichen vereinigte,
mit den Jahreringen wuchs
und lernte, nicht nur für sich allein
mit dem Wind zu spielen.
copyright Götz Schubert
Ach, die wohltuende Wärme
und dazu die heilenden Hände!
Alltags-Veränderungen dennoch im Blick.
*noch ein „Achtundzwanziger“
RAT MIT KUR:
KURT MARTI
ZEIG NUN:
NEUNZIG
Und noch ein Link: https://www.tagesanzeiger.ch/kultur/buecher/Solange-man-sich-aergert-lebt-man/story/15734042
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