Maier-Lyrik

Lyrisches von Helmut Maier

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Träume

So geht´s beim Verbessern der Welt.
Geträumt haben wir.
Geträumt
und wieder geträumt.

Und immer wieder
erwachen wir
in der nüchternen Realität
der Welt,
der noch nicht besseren.

Und nur aus dem Mangel
des Erlebens
vergewissern wir uns,
was wir geträumt haben
könnten.

Anstatt uns das Gute
auszumalen im Wachsein
und so das uns vor die Augen
gebreitete Schöne
es durchscheinen lässt
und uns begleitet
in die uns erhalten bleibenden
Träume.

Kommentargedicht zu „Das passiert mir öfter“ von Wolfgang Schulze (Petros): https://www.facebook.com/photo.php?fbid=411961842154263&set=a.120162938000823.20367.100000213513701&type=1&theater
bzw. https://blogpoesie.de/?p=20245

Der arabische Frühling soll weiterblühen – eine Aktion von AI zum internationalen Frauentag

Zeigt heute, am Internationalen Frauentag, Eure Solidarität mit den Frauen in Ägypten. Sie haben mutig für die Einhaltung der Menschenrechte und einen politischen Wandel demonstriert, nun müssen sie an der Neugestaltung des Landes beteiligt werden!

Fordert mit der Petition von Amnesty International ein Ende der Diskriminierung von Frauen in Ägypten! Jetzt mitmachen:https://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action/public/?action_KEY=8448&d=1

VORSICHT SATIRE

Vorsicht: Satire (die ich aber wieder hinausschreien muss, obwohl es natürlich keine „Bildungspartei“ in Baden-Württemberg gibt und auch keine Verlage, welche die Erde als Scheibe bezeichnen würden, ABER …)

Eine Frage der Legitimität

Uns ist es echt schwergefallen
(und wir haben gelitten
wie ein Hund)
zu akzeptieren
dass künftig in baden-württembergischen Schulen
gelehrt werden kann,
dass die Erde
eine Scheibe ist.

Aber nachdem das Volk ja
in einer Abstimmung entschieden hat,
dass wir den
von der Vorgängerregierung
mit Zustimmung unseres
geschätzten Koalitionspartners
abgeschlossenen Finanzierungsvertrag
mit den Schulbuchverlagen
für den Fall, dass diese wahrheitswidrige
Behauptung in den Schulbüchern
gedruckt werden sollte, kündigen müssten,
mit 58 Prozent abgelehnt hat,

haben wir alle Schulämter
(und wir betonen es hier:
schweren Herzens)
strikt angewiesen,
im Falle einer dahingehenden
Indoktrinierung
während eines Unterrichtsbesuchs
durch die Schulräte
dieses Verhalten
konstruktiv-kritisch
zu begleiten,
wenn entsprechende Schulbücher
dabei Verwendung finden.

Das gebietet auch die Sorge
um die Wirtschaftlichkeit
von im Dienste der Volksbildung
stehenden Verlagen, die zu stützen
unsere vornehmste Aufgabe sein soll,
auch wenn uns sich
die Haare dabei sträuben sollten,
uns, Winfried von Gottes Gnaden
erster Ministerpräsident
der baden-württembergischen
Bildungspartei.

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