Maier-Lyrik

Lyrisches von Helmut Maier

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Antwort auf Gaucks Freiheit

Ich postuliere das Recht auf Glück,
nicht auf ständiges Glück,
aber auch nicht nur auf die Chance
sein zu dürfen
seines Glückes Schmied.

Chancengleichheit ist eine gute Ausrede
für die Bevorrechtigten.
Wir müssen uns leisten lernen
Chancen zu schaffen,
Zugang zu Chancen zu fördern.

Ich postuliere das gleiche Recht
auf Glück
für alle Menschen des Volkes.
Ich postuliere die Neudefinierung
von Freiheit:

Freiheit das Glück finden zu können;
die Voraussetzung dazu
müssen wir schaffen
für alle.

Dafür
plädiere ich.

Buchmesse*

Ihre pure Anwesenheit;
sie schon animiert mich zum Schreiben:
Ich sitze inmitten tausender Bücher.

Aber vom Schreiben leben
könnte ich nicht; das seh”˜ ich.

*ein Janka

Träume

So geht´s beim Verbessern der Welt.
Geträumt haben wir.
Geträumt
und wieder geträumt.

Und immer wieder
erwachen wir
in der nüchternen Realität
der Welt,
der noch nicht besseren.

Und nur aus dem Mangel
des Erlebens
vergewissern wir uns,
was wir geträumt haben
könnten.

Anstatt uns das Gute
auszumalen im Wachsein
und so das uns vor die Augen
gebreitete Schöne
es durchscheinen lässt
und uns begleitet
in die uns erhalten bleibenden
Träume.

Kommentargedicht zu „Das passiert mir öfter“ von Wolfgang Schulze (Petros): https://www.facebook.com/photo.php?fbid=411961842154263&set=a.120162938000823.20367.100000213513701&type=1&theater
bzw. https://blogpoesie.de/?p=20245

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