
Abhold, sagte Kretschmann, sei ihm
interessenstaktisches Geflecht
im Berliner Politikbetrieb. Nur da?
Gut wäre es, er fasste sich einmal
an der baden-württembergischen Nase.
* ein Janka
Lyrisches von Helmut Maier

Abhold, sagte Kretschmann, sei ihm
interessenstaktisches Geflecht
im Berliner Politikbetrieb. Nur da?
Gut wäre es, er fasste sich einmal
an der baden-württembergischen Nase.
* ein Janka
Wenn Demokratie nicht zur Verarschung ausarten soll, muss der folgende Abschnitt aus dem Interview mit Cristina Asensi* im attac-Rundbrief 03/11, Seite 2 beachtet werden und direkte Demokratie nicht auf so eine Farce wie die sogenannte Volksabstimmung in B-W im November 2011 reduziert werden:
„Echte Demokratie ist … mehr, als nur alle vier Jahre wählen zu gehen. Das heißt, sich als BürgerIn in den politischen Prozess einzumischen. Echte Demokratie entsteht durch Techniken direkter Demokratie, durch Rechenschaftspflicht der PolitikerInnen gegenüber ihren WählerInnen, durch Transparenz in Entscheidungsprozessen und, ganz wichtig, durch den Zugang zu einer würdigen Existenz für alle.“
*Cristina Asensi ist Mitglied von Attac Spanien und dort zusammen mit Carlos Ruiz für das Attac Europe Network zuständig.
In Aussicht gestellt wurde sie:
die Politik des Gehörtwerdens.
Die Essenz beim Ausdrücken des Schwamms: Wasser.
*ein 28er
Marie saß auf dem fernen Stein,
umglänzt von Licht von Sternen fein.
UNTERSCHREIBEN SIE DIE PETITION: hier:
https://www.orchesterretter.de/
Umstrittenes Zitat von Ahmadinedschad
26.03.2008, 19:21
Von Katajun Amirpur in der Süddeutschen Zeitung online
Kein Satz wird so häufig mit dem amtierenden Präsidenten Irans, Mahmud Ahmadinedschad, assoziiert wie dieser: Israel muss von der Landkarte radiert werden. Das Problem ist nur – er hat diesen Satz nie gesagt :
https://www.sueddeutsche.de/kultur/umstrittenes-zitat-von-ahmadinedschad-der-iranische-schluesselsatz-1.287333
Ich hab sie wohl
nicht mehr alle
im Kopf
die Ermahnungen
nicht zu weinen als Junge,
keine geklauten Äpfel zu essen,
an Fasching sich nicht
in das weltliche ”“ oder katholische ”“
Getümmel zu stürzen,
sich durchsetzen zu lernen,
von anderen sich nicht
abhängig zu machen,
immer gut abzuschneiden
im Lebenskampf,
aber nicht immer Recht
haben zu wollen.
Anpassen muss man sich
und ja, sie wohl
noch alle haben
im Gedächtnis.
Ach, wenn ich Lessing wär”˜,
so setzte ich beim Streit um Grass
– ich sag´s bei meiner Ehr”˜,
denn das ist krass –
den rechten Keil
auf einen groben Klotz
und sei´s ein Papst,
nur drum dass ich nicht kotz,
den ich zum Gegner hätte.
Das Wort sie sollen lassen stahn
auf ewiglich, ich wette.
Wenn das die Augen endlich weitet,
die Welt sich endlich richtig deutet,
dann findet sich der Weg zum Frieden.
Dann ist dem Grass die Ehr”˜ beschieden.
Eine Erklärung aus der Friedensbewegung und der Friedensforschung
Der Konflikt mit Iran spitzt sich gefährlich zu. Das vom Westen beschlossene Ölembargo und der Boykott der iranischen Zentralbank sind gefährliche Interventionen. Schon einmal verhängten Großbritannien und USA in den 1950er Jahren ein Ölembargo gegen Iran, das zum Sturz der demokratisch gewählten Regierung Mossadegh führte. Die heute eingeleiteten Öl- und Finanzembargos treffen vor allem die Menschen im Iran. Obendrein liefern sie dem gegenwärtigen Regime die Rechtfertigung, sich mit Hinweis auf die historische Parallele als Opfer westlicher Aggression und als legitime Verteidiger und Beschützer der Unabhängigkeit des Iran, eines für alle Iraner vorrangigen politischen Ziels, darzustellen. Die militaristischen Strömungen in der Islamischen Republik fühlen sich so geradezu legitimiert, mit der Schließung der Straße von Hormuz im Persischen Golf zu drohen. Die Sanktionseskalation ist auf dem besten Wege, in einen Krieg einzumünden. Er würde nicht nur für die Menschen im Iran katastrophale Folgen haben, sondern auch die gesamte Region auf weitere Jahrzehnte destabilisieren.
Das iranische Volk will – alle Indizien sprechen dafür – weder einen Krieg noch iranische Atombomben. Es wehrt sich allerdings gegen jede militärische Bedrohung von außen. Israels Atomarsenal und die militärische Einkreisung Irans durch die USA, die inzwischen in nahezu allen seinen Nachbarländern Militärbasen errichtet haben, sind wichtige Ursachen für die Rüstungsanstrengungen Irans. Mit der Tolerierung von Israels Atomwaffenarsenal bei gleichzeitiger Bekämpfung des iranischen Atomprogramms tragen USA und EU die Hauptverantwortung dafür, dass kaum ein Oppositionspolitiker im Iran es wagt, die Atompolitik der Islamischen Republik in Frage zu stellen.
Auch in Deutschland und Europa fühlen wir uns mit der zunehmenden Gefahr eines Krieges konfrontiert, der schwerwiegende Folgen für Europa und die Welt haben würde. Wer das Ziel verfolgt, die Islamische Republik durch Intervention von außen zu beseitigen, wird realistische Lösungen für den Atomkonflikt ignorieren. Wir warnen deshalb davor, dass maßgebliche Kräfte in den USA und ihre exiliranischen Mitläufer den Atomkonflikt für einen Regime Change zu instrumentalisieren suchen. Die Behauptung, die Nuklearmacht Iran könne nur durch Krieg verhindert werden, ist irreführend. Wir lehnen sie daher entschieden ab.
Wir fordern den Präsidenten der Vereinigten Staaten, Barack Obama, auf:
Stoppen Sie die Embargos gegen iranisches Öl und die iranische Zentralbank. Verhindern Sie, dass der bevorstehende Präsidentschaftswahlkampf die US-Regierung und Israel in einen Krieg mit unvorhersehbaren Folgen stürzt. Bieten Sie Iran als Gegenleistung für das kontrollierte Beschränken des Nuklearprogramms entsprechend den Bestimmungen des Atomwaffensperrvertrages einen gegenseitigen Nichtangriffspakt, möglichst gemeinsam mit Israel, an.
Von der deutschen Bundeskanzlerin fordern wir:
Schließen Sie jede Beteiligung Deutschlands an einem Krieg gegen Iran öffentlich aus und stoppen Sie die riskante Sanktionseskalation. Unterstützen Sie möglichst zusammen mit anderen europäischen Regierungen die von der UNO beschlossene Konferenz für eine massenvernichtungswaffenfreie Zone im Mittleren und Nahen Osten, die 2012 beginnen soll und die bisher in der Öffentlichkeit ignoriert wird. Dabei verspricht dieses Vorhaben, das durch eine KSZE-ähnliche Konferenz ergänzt werden könnte, eine völlig neue Perspektive des Friedens und der Kooperation für die gesamte Region. Nur eine Politik, die alle Staaten der Region, Israel eingeschlossen, zur atomaren Abrüstung und Enthaltsamkeit verpflichtet, kann das gegenseitige Misstrauen beseitigen und den Feindbildern zwischen den Religionen, Völkern und Staaten sowie dem Wettrüsten und den Diktaturen den Boden entziehen.
Wir bitten die UNO, die geplante Konferenz möglichst bald einzuberufen, selbst wenn sie zunächst von Israel oder Iran boykottiert werden sollte. Auf Dauer wird sich niemand in der Region dieser Perspektive verschließen können, ohne seine Glaubwürdigkeit und Legitimation zu verlieren. Über den aktuellen Atomkonflikt hinaus wüchse mit einer ständigen Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten (KSZMNO) die Hoffnung, dass ein neuer friedenspolitischer Rahmen zur Lösung anderer aktueller Konflikte, insbesondere des Nahostkonflikts, entstehen könnte.
( https://www.friedenskooperative.de/themen/iranerkg.htm#marke01 )
Mit welcher Latte messen?
Frieden oder Rechthaben?
Gewissheiten, die keine Rechtfertigung haben?
Gewissheiten, die offenbar sind?
Angst oder Mut?
Vorsicht oder Dreinschlagen?
Versöhnung oder Hass?
Man muss
sich entscheiden!
Kommentargedicht zu „Wo ist der Punkt?“ ( https://blogpoesie.de/?p=21072 ) von Petros ( https://blogpoesie.de )
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