BELTANEFEIER:
TEE ABLIEFERN?
ELITE FAERBEN?
FEEN-RAT: LIEBE
Lyrisches von Helmut Maier
BELTANEFEIER:
TEE ABLIEFERN?
ELITE FAERBEN?
FEEN-RAT: LIEBE
So strahlend blau der Himmel ist,
und ist es nach dem ersten Mai schon,
der Tag lädt zum Beltanefeiern noch ein.
*ein Achtundzwanziger ( https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/ )
F: Fortschrittsglaube als utopisch verbrämt erklärt.
R: Reue über jede verpasste Chance.
Ü: Überschwang als Gefahr gefürchtet.
H: Heute ist nur die Vorbereitung aufs Morgen.
L: Lange, überlange erscheint die Zeit bis zur Reife.
I: Irgendetwas enttäuscht jeden Tag.
N: Nie ist etwas fertig, nur schon vergangen ist manches.
G: Gerne gilt nur die Zukunft als ideal.
Maienwonne erfahren.
Jubelnd jeden Tag lieben.
Köstliches wirklich kosten können.
Wahrlich, das bleibt Dir so versagt.
Zwischen die Birken fällt ein Licht.
Wie blau leuchtet das Vergissmeinnicht!
Drum rum im Schatten blühen tausend Blumen.
*ein Achtundzwanziger ( https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/ )
WICHT RODET
WORTDICHTE.
DORT: WICHTE!
DORT WEICHT
WORTDICHTE.
*Anagrammatische Kurzlyrik
Wenn
MARIE ERST
ÄRMER IST,
MAIER ERST
ARMES TIER
(REISTE ARM).
RATE ES MIR:
ATME IRRES:
STAR-REIME
(ER AM STIER),
ART MISERE,
EIMER-RAST.
RATE, REIME.
(MIESER RAT!)
ASTER-REIM?
IM ARRESTE?
ERSTER MAI !
*Anagrammatische Lyrik
Ach ja, heute sah ich
die baden-württembergische Fahne
und erinnerte mich,
wie vor 60 Jahren
es Parteien waren
ohne die CDU
(die weinte huhu),
die das neue Land konstituierten:
Baden-Württemberg
und es regierten
und nicht schlechter als heute.
Oh Leute!
In Esslingen am Schurwaldhang
nach Kirschen- und Birnenblüten auch
die rotglänzende Pracht der Apfelblüten.
*ein Achtundzwanziger ( https://www.maierlyrik.de/blog/wp-admin/page.php?action=edit&post=3756 )

Bei der realen Politik der Grünen wird immer deutlicher, warum sie einst die Sonnenblume als Zeichen ihres Protestes gewählt haben – und nicht den frechen Löwenzahn.
Entflohen der Diktatur,
entlassen in die Freiheit,
die unheimliche.
Wie gut,
dass es in der real existierenden
Demokratie Regeln gibt,
an die er sich halten kann,
ohne abzustürzen
ins Bodenlose,
das ihn fürchten machte
der Diktator.
Nun will er alle anderen
einbinden
in die Sicherheitsleine,
damit sie auch keinen Zentimeter weit
in Gefahr sind
abzustürzen
und ihn mitzureißen
ins Unbekannte.
© 2026 Maier-Lyrik
Theme von Anders Norén — Hoch ↑