Maier-Lyrik

Lyrisches von Helmut Maier

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Oikocredit ”“ eine soziale Geldanlage mit doppeltem Gewinn

Oikocredit ist die richtige Organisation für Menschen, die ihr Geld ethisch sinnvoll und sozial verantwortlich investieren möchten. Mit einer Anlage bei Oikocredit engagieren Sie sich für eine gerechtere Welt.

Oikocredit unterstützt sozial orientierte Mikrofinanzinstitutionen, Genossenschaften sowie mittlere und kleine Unternehmen in knapp 70 Ländern. Faire Geldanlagen für faire Darlehen: Davon profitieren sowohl KreditnehmerInnen als auch AnlegerInnen.

Ab 200 EUR können auch Sie in eine soziale Geldanlage investieren und einen Beitrag zur Armutsbekämpfung leisten.

Investieren Sie: https://www.oikocredit.org/de/investieren-sie

Siehe für die Schweiz: https://www.oikocredit.org/ch/eine-soziale-anlage-mit-doppeltem-gewinn

… für Österreich: https://www.oikocredit.org/at/geldanlage-und-formulare/anteile-kaufen

… für Südtirol: https://www.oikocredit.org/it/mitmachen/direkte-beteiligung

Über den nächsten Tag hinaus

Über den nächsten Tag hinaus
kann ich denken,
kann fühlen,
wie ich mich fühle
nächste Woche
beim einhundertfünfzigsten Mal
Montagsdemo für K 21,
freue mich jetzt schon
auf Weihnachten.
Warum aber
fällt es uns so schwer,
über den kommenden Winter
hinaus zu denken?
Erinnert er uns
zu sehr
an unseren Tod?
Und wir glauben
wirklich
an die Auferstehung,
die wir erleben
jedes Jahr
aufs Neue?

Eine andere Art von Volkstrauertag

Aktiv gegen Stuttgart 21

Aktiv gegen Stuttgart 21

Kann der Volkstrauertag ein Tag des Denkens an Möglichkeiten des Friedens sein?

Wir waren heute auf einer schon viele Jahre lang stattfindenden jährlichen Trauerfeier an den Gräbern von Zwangsarbeiterinnen und Zwangsarbeitern und Kindern von ihnen auf dem Friedhof in Esslingen-Sulzgries. Schülerinnen und Schüler eines Esslinger Gymnasiums, auf dessen Gelände im Nazireich ein Lager von diesen ZwangsarbeiterInnen war, haben im Geschichts-Leistungskurs sich damit auseinandergesetzt. Von der Präsentation der Ergebnisse haben sie heute bei der Feier eine szenische Sprechfolge aufgeführt, welche die Stimmung unter solchen ZwangsarbeiterInnen damals dargestellt hat. Das war sehr beeindruckend. – Vor ein paar Tagen haben wir an einem Abend mit Sumaya Farhat Nasser aus Palästina teilgenommen, die geradezu die lebende Hoffnung auf ein Durchhaltevermögen im Kampf um die Versöhnung zwischen Israel und Palästina darstellt. Noch ist nicht das letzte Wort zur Erreichung oder Nichterreichung des Friedens gesprochen. Ich wünschte, dass die folgende Rede von Sumaya Farhat-Naser von einer früheren Veranstaltung ( der Verleihung des Amos-Preises in Stuttgart) ein Vorklang dafür sein könnte (Sie muss es sein; sonst gibt es keinen Frieden!): https://www.youtube.com/watch?v=zppBx-hsV0Y

Spätherbstgenugtuung*

Noch blüht in Spätherbsts Lenzenpracht
kurz nach dem Neumond im November
das Birkengold ringsum, kann Grau bezwingen.

Sie trägt das Gold zum schwarzen Nächtehimmel
hinauf , der Nacht selber entstiegen:
verheißungsvolle Mondsichel.

*ein reziproker Achtundzwanziger

Avnery zur Situation im Israel-Gaza-Krieg

„The day after the assassination, Israeli peace activist Gershon Baskin, who had been involved in mediating Shalit´s release, disclosed that he had been in contact with Ja´abari up to the last moment. Ja´abari had been interested in a long-term cease-fire. The Israeli authorities had been informed.“

(Versuch einer Übersetzung: Am Tag nach der Ermordung [von Ja’abari] eröffnete der israelische Friedensaktivist Gershon Baskin, der an der Mediation wegen Shalit’s Freilassung [aus der Hamas-Gefangenschaft] beteiligt war, dass er bis zur letzten Minute im Kontakt mit Ja’abari war, der an einer längerfristigen Waffenruhe interessiert war. Die israelischen Behörden waren davon unterrichtet gewesen.)

Mehr hier (auf Englisch): https://zope.gush-shalom.org/home/en/channels/avnery/1353080494

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