Maier-Lyrik

Lyrisches von Helmut Maier

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Auf, auf! ”“ Ein Neujahrsaufruf

Auf, auf, hinein
ins volle Wustgetümmel:
Aufgaben warten schon;
der Lösung harrt der Himmel.
Wir werden´s seh´n,
das himmlische Erlösen.
Nicht soll´n wir untergeh´n
im Schlamm des kläglich Bösen.
Trittsteine warten,
die wir schon gesetzt.
Im heil´gen Wundergarten
wirst du mit Lab genetzt.
Auf, auf, hinaus!
Du darfst nicht länger weilen.
Es rufen dich mit Macht
nun dringlich diese Zeilen:

Auf, auf, hinan.
das Warten währt nicht lang.
Auf, auf, voran
und sei nicht länger bang.

Silvestergruß in zwei Variationen*

1. Geben wir ihm jetzt schon einmal,
dem neuen Jahr, dem unbefleckten,
doch einen Namen. Vielleicht hält es sich dran.

2. Geben wir ihm jetzt schon einmal,
dem neuen Jahr, dem unbefleckten,
doch einen Namen vielleicht. Hält es sich dran?

*jeweils ein Achtundzwanziger

Entschuldigung

Jetzt duat m´r´s abber leid,
dass mir des widder passiert isch:
S´isch m´r ned recht,
abber s´passiert m´r halt manchmol:
I v´rschwätz me halt gern,
i fend ganz leicht koi End,
oms Nomgucka
han i an Bledsenn rausg´schwätzt.
So isch´s halt.
Also nemmat m´r”˜s
ned iib´l.
Nex fir oguat!

Larga Cuenta: Ist morgen das Ende der Welt?

Ist morgen das Ende der Welt?
Oder ist es ein neuer Anfang?
Hoffentlich zeigt sich das Ende
der grässlichen S 21- Welt.
Wovon es dann ist ein Anfang,
ist viel weniger leicht zu sagen.
Verliert die Herrschaft das Geld?
Verliert das Geld die Herrschaft?
Ist das dasselbe?
Ist das das Gelbe
vom Ei?
Einerlei!

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