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Lichtmess gibt uns ein Zeichen.
Wir Dummen verstehen´s sonst nicht:
Neubeginn gibt´s nicht umsonst:
Vorbereitungen gibt es gar viele,
damit im Märzen der Bauer …
Damit der Beruf des Soldaten
nicht weltweit immer mehr
wird wieder geachtet,
nicht im Namen der NATO
reihenweise die Menschen geschlachtet
und beklagt
als Kollateralschäden die Opfer.
Raus, Deutschland, raus
aus der NATO.
Das gibt ein Lichtmess-Zeichen
zum Jauchzen.

NACH DER ENERGIEWENDE:
DIE SICHERHEITSWENDE:
WEG VOM MILITARISMUS – DEUTSCHLAND RAUS AUS DER NATO!
Winterlinge,
Märzenbecher
und Schneeglöckchen.
Für Lichtmess bereits
eine Fülle.
Das letzte Warten hat begonnen.
Den Atem eines Neuen spür´ ich schon.
Er schlüpft in alle Poren,
begeistert Haut und Haare,
erwärmt das Innerste,
lässt neue Träume keimen
und neue Verse,
die das Licht schon spüren,
das sich in aller Heimlichkeit
ins Tagewerk einschleicht
und plötzlich strahlend scheint,
als wäre immer es gewesen.
Das letzte Warten,
das ist eins des Hoffens
auf ganz gewiss Erwartetes,
auf Schlüsselblumen, Lämmerhüpfen,
auf Maienduft, auf grünend
stetes Wachsen, auf Kraft
des Aufstehns und Inangriffnehmens.
Und letztes Warten ist es nur
im Wissen um ein Wiederkehrendes,
das keinen Leerlauf meint,
kein Hecheln hinter unerfüllter
und hemmend hinkend machender
und träge Dämmerung befördernder
Anford´rung her.
Befreit gebunden an das Leben,
ganz ungebunden an den Todeswillen,
geborgen in dem Glauben an
die glaubenlose Zuversicht
des sprühend in das Morgen Tanzens
im heutigen Genuss
des Kreisedrehens
und des Kreischens.
So lasst ein Lichtlein uns entzünden
und leuchten in die starren Räume.
So lasst uns ruhen in dem Dunkel,
dem immer neu das Licht
den Platz einräumt,
um neue Kraft zu schöpfen.
So lasst das Leben uns erneuen.
Ach rede doch übers Wetter,
Brüderle, das wäre immer noch
politically more correct als all das.
*ein Achtundzwanziger
Neuerdings beobachte ich Talkshows
genau:
Es werden immer mehr
humanitäre Gründe ins Feld geführt,
um Soldaten weltweit
ins Feld führen zu können
ohne Widerstand
in unserem Land.
Wir müssen die Einsätze ja
auch legitimieren,
sagt Kujat.
Lässt das nicht eigentlich
hoffen für die Zukunft?
Denn irgendwann
ist doch die Grenze erreicht
unserer Humanität.
Ich bin ich,
spricht die göttliche Seele,
wenn Du bist.
Wenn Du bist,
bin ich eine göttliche Seele,
in der Du lebst,
Du göttliche Seele.
Die göttliche Mutter
lächelt.
Wir sind wir,
spricht die göttliche Mutter,
sollt ihr sagen
können,
aber:
wir alle,
nicht abgesondert
vom Leben
der andern.
Die göttlichen Seelen jauchzen
im Chor.
Vielstimmiger Klang
verhindert
Eintönigkeit.
Ein Werk,
gemeinsam
wird es geboren,
weltumspannend,
aber nicht weltbeherrschend.
Frieden,
er jauchzt
über das Opus.
Wenn das Kind in den Strudel gefallen ist,
baue man einen Staudamm davor
und überflute die Stadt in dem Tal
ohne Vorwarnung.
Man darf ja keine
Zeit verlieren.
Auch etwa die Kinder
vor dem Strudel zu warnen,
ist dann überhaupt
keine Zeit mehr.
Bamako
wäre inzwischen
Kandahar,
hätte der Staudamm-Bau
nicht schon begonnen,
höre ich sagen.
Ist Beschränkung Beschränktheit?
Sind Schranken Behinderungen?
Eingesperrt wollen wir nicht sein.
Hinaus in die feindliche Welt?
Was trauen wir uns zu?
Zu wenig? Zu viel?
Verkrochen sind wir gebrochen.
Hinauszustürmen ist mutig zu sein?
Nehmen wir uns mit
in die Feindseligkeits-Szene?
Oder in die globale Kooperation,
wo wir den Überblick behalten wollen,
die Kontrolle als der Pate?
Oder sind wir dankbar
für jede Hilfe zum Leben,
die freiwillig geschieht,
weil wir Menschen angewiesen sind
auf gegenseitige Hilfe.
Zu erkennen, wo sie liegt,
die Chance zur Kooperation, in dem,
was wir aus uns herauslassen,
was wir in uns hineinnehmen,
was wir weitertradieren,
was bleibt,
wie schwierig ist das!
Aber wie wichtig!