Roland Koch kürzte bei Gewaltprävention
Tatort Hessen
Entgegen seiner Rhetorik produziert Roland Kochs Politik Kriminelle: Über Jahre hat das Land Hessen Sozialprojekte für straffällige Jugendliche zusammengestrichen.
Lyrisches von Helmut Maier
Entgegen seiner Rhetorik produziert Roland Kochs Politik Kriminelle: Über Jahre hat das Land Hessen Sozialprojekte für straffällige Jugendliche zusammengestrichen.
Oh je! Wann i mi no
uf dia Zeita b´senn,
wo m´r en meim Flecka bloß
hot miassa russische
Oier essa ond scho
isch m´r ganz
lenks gwea:
no wird m´r´s
ganz andersch.
Übersetzung bei Kommentar Nr.2
Genforscher von Monsanto haben bestimmte Abschnitte des schweinischen Erbgutes entschlüsselt und beschrieben. Dieses wollen sie nun weltweit als Patent anmelden. Im Falle einer Erteilung wäre Schweinezucht nur noch mit der Genehmigung des Konzerns möglich.
Das berichtete heute der Fernsehsender Phoenix – leider ohne Handlungsangebot.
Hier gibt es weitere Informationen.
Und eine entsprechende Unterschriftenliste kann hier heruntergeladen werden. Vielleicht ist es ja noch nicht zu spät.
Nicht hängen bleiben
will ich
in den Spalten
zwischen Sonne und Mond.
Auf ihrem Ruheplatz
stärke ich mich
für den Klimmzug
vom Bekenntnis hin
zum Vertrauen,
von der Hoffnung hinauf
zum Gelingen.
Noch liegen Moospolster
hingebettet,
noch lauert der Sonnenschein nicht
auf Verdrängung des Mondlichts,
noch kosen Lichtstrahlen
das kostbare Dunkel.
Aufbruch liegt vor uns.
Neues wird,
umfängt uns mit Schleiern
des Vergessens von
abgestorbenen Zweigen.
Verheißung heißt
der Name der Zukunft.
Wir leben zwischen den Zeiten.
Zwischen den Jahren.
Zwischen den Festen.
Zwischen Unbewusstem
und dem Bewussten.
Wir sind auf der Reise.
Zwischen den Zielen.
Zwischen Aufbruch und Bleiben.
Zwischen dem Traum
und dem Wachen.
Wir leben, als gälte es sicher,
dass es bleibe, dass alles
ja seinen Sinn hat.
Wir leben und wissen
nicht um das Datum,
das uns Gegeb´ne.
Und setzen es fest.
Gefangen halten wir
die verklingende Zeit.
Wir leben, als gälte es sicher,
dass immer erneuert
das fliehende Leben.
Wir setzen den Punkt
und wissen genau, wo
Vergangenheit endet
und Zukunft beginnt.
Wir leben im Sterben
und glauben ans Morgen.
Wir sind ihm erlegen,
dem Wandern ins Klare.
Wir leben zwischen den Jahren
Und traun uns,
zu wissen, was neu ist,
was alt.
Wo Recht ist und richtig,
wo Falsches erstrahlt
und Gutes verborgen.
Wir leben zwischen den Jahren,
konfessionell so geschieden
und juristisch gesichert,
völkerrechtlich gebunden
ans eigene Glück.
Wir leben zwischen den Jahren
und meinen zu wissen
um Ende und Anfang.
Noch leben wir zwischen
den Jahren.
Allen, die bis hierher sich in meinem Blog durchgelesen haben, wünsche ich ein besinnliches und doch fröhliches Fest und mute ihnen diese Wikipedia-Seite zu.
Für alle, die nicht gleich Zeit haben, alles zu lesen: Der jüdische Theologe Pinchas Lapide, den ich zu meiner großen Freude einmal selber erleben durfte, fasst es zusammen:
Wandel
Weniger wurden die Tage
des schwindenden Lichts.
Die Sanftheit des Dunkels,
die Wonne des Winterschlafs
wird schon gemindert.
Ein Neues wird kommen.
Genommen wird und gegeben.
Trauer ist ja ein Teil
jedes Wandels.
Auftakt
Ein Keil in die Nacht geschlagen.
Hammerschläge verhallen.
Stille breitet sich aus.
Lichtfunke glüht.
Frost regiert noch ein Weilchen.
Das wärmende Feuer:
Wir entfachen´s.
Nüchternwerdung nach dem Feiertagsrausch
Wenn nun die Nächte kürzer wieder werden,
so raffe ich mich auf und sage
dem Winterschlaf Ade,
wenn jeden Tag uns von Natur aus schon
mehr Raum im Licht für Tätigkeiten bleibt,
so wie die Alten sagten:
„zu Nutz und Frommen“:
wenn Nützliches gleich Angenehmes heißt:
nicht noch mehr Dividende,
die nicht mehr als geteilt,
die als gerafft, geraubt zu gelten hat,
nein, dass ich vom Gemeinbesitz der Menschen
weltweit das, was mir zugeteilt, annehmen kann,
dass meine inn´re Würde drunter nicht leidet.
Ruhmreiche Schande wünsche ich mir nicht.
zu einer Nachuntersuchung nach meiner Stentimplantation letzten Sommer. Ich denke, am späten Dienstag oder am Mittwoch bin ich wieder zu Hause. Ich grüße Euch alle!
Wenn die Lichtschlangen
im Advent
der einzige
Lichtblick sind,
ist alles
zappenduster.
Nüchternwerdung nach dem Feiertagsrausch
Wenn nun die Nächte kürzer wieder werden,
so raffe ich mich auf und sage
dem Winterschlaf Ade,
wenn jeden Tag uns von Natur aus schon
mehr Raum im Licht für Tätigkeiten bleibt,
so wie die Alten sagten:
„zu Nutz und Frommen“:
wenn Nützliches gleich Angenehmes heißt:
nicht noch mehr Dividende,
die nicht mehr als geteilt,
die als gerafft, geraubt zu gelten hat,
nein, dass ich vom Gemeinbesitz der Menschen
weltweit das, was mir zugeteilt, annehmen kann,
dass meine inn´re Würde drunter nicht leidet.
Ruhmreiche Schande wünsche ich mir nicht.
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