Lyrisches von Helmut Maier

Kategorie: Allgemein (Seite 93 von 97)

Postulat zur goldenen Regel („Was Du nicht willst, dass man Dir tu…“)

Es gilt für alle Menschen.
Es gilt für Männer wie für Frauen.
Es gilt für Menschen aller Ethnien.
Es gilt für Menschen aller Gesellschaftsschichten.
Es gilt für Menschen aller politischen Überzeugungen.
Es gilt für Kinder, Jugendliche, Heranwachsende, Erwachsene jeden Alters.
Es gilt für Menschen aller Länder, ob sie Staatsbürger sind oder nicht, Migranten oder nicht.
Es gilt für Menschen, die an Göttliches glauben oder nicht, an Götter und Göttinnen gleichermaßen.
Es gilt, ob von den Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten verabschiedet wird/worden ist oder nicht, deren Artikel 1:

Jede Person, gleich welchen Geschlechts, welcher ethnischen Herkunft, welchen sozialen Status, welcher politischen Überzeugung, welchen Alters, welcher Nationalität oder Religion, hat die Pflicht, alle Menschen menschlich zu behandeln.


aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie:

Die Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten ist eine Initiative des InterAction Council, die als Gegengewicht und Ergänzung zur Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte 1997 den „Vereinten Nationen und der Weltöffentlichkeit zur Diskussion vorge­legt“ wurde. Angelehnt an den Text der Menschenrechtserklärung, beschreibt sie statt Rechten eine Reihe von Pflichten, die allen Menschen auferlegt sind, allen voran, andere Menschen menschlich zu behandeln.

Präsentation und Repräsentation

In einer Diskussion mit Petros über Politiker überkam mich der Wunsch, meinen Grundgedanken zum notwendigen Handeln von Politikern in einen Aphorismus zu gießen. Das gelang mir nur ungenügend, zumindest in jedem einzelnen aphoristischen Gedanken, dessen Formulierung sich mir aufdrängte. Aber als ich sie alle so niedergeschrieben sah, erschienen sie mir wie ein Blumenstrauß von lauter gleichartigen Blumen, die sich gegenseitig erklärten. Dadurch entstand der Text „Der Strauß“.
Nun lege ich den aphoristischen Strauß vor und überlasse es Euch, ob Ihr auch findet, dass jeder einzelne Gedanke davon die jeweils anderen erklärt.

Aphoristischer Strauß

1. Heutzutage wird dadurch repräsentiert, stellt man sich also selber dar, dass man Präsentationen zelebriert.
2. Präsentieren im eigentlichen Sinn bedeutet, dass man von sich absieht und nur darstellt, was der Sache nach und zum Verständnis wichtig ist.
3. Präsentationen werden heutzutage leider danach beurteilt, wie sehr man mit ihnen repräsentieren kann.
4. Wir brauchen wieder mehr Politiker als Präsentatoren der staatlichen Aufgaben und sinnvoller Lösungsansätze statt derer, die den Staat bloß repräsentieren.
5. Ich möchte mir Politiker wünschen, die den Staat und seine Macht weniger repräsentieren als mir die Aufgaben des Staates, wie sie sie sehen, präsentieren können. Dann habe ich die Wahl.

Am (geplanten) Tag der OP

Di erschde Sonnaschdrahla
kommat s’Nesabachdal rufg’schwirrt.
A Röde isch iber’m Reizaschdoi kurz.
Heller wird’s scho,
au wenn’s Lichder grad gnuag gibt
en d’r nächdlicha Schdadt.
Ab’r s’Firmament wird jo heller.
Dag isch’s jo glei.
Hektik isch gnuag uf de Schdroßa.

Ond was brengt jetzt d’r Dag?
M’r wird’s seha.

 

So viel zwischendurch. Die um einen Tag verschobene OP ist gut verlaufen. Mir geht’s blendend – bis auf die Tatsache, dass ich gerne wieder zu Hause wäre…

 

Für alles liebe Drandenken bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich

Helmut

Wieder mal eine Blogpause

In der anstehenden Woche bekomme ich im Krankenhaus in Stuttgart einen weiteren Stent in die Basilararterie. Wenn ich’s gut überstanden habe, werde ich mich in etwas mehr als einer Woche wieder melden.

Alles Gute für alle

Helmut

Abmeldung

Hallo,

Ich mache (wahrscheinlich eine Woche lang) Blogpause wegen ‚verschärftem‘ Opadienst bei meiner Enkelin Eva. Ich freue mich sehr auf diese Zeit. In meinem Blogroll findet sich sicher etwas, was die Lektüre auf meinem Blog ersetzt.

Liebe Grüße an alle LeserInnen und Leser                                                                                                                        Helmut

Ein Gespräch mit Horst-Eberhard Richter – Hinweis auf EZ von heute

Ein herausragendes Gespräch mit dem großartigen Horst-Eberhard Richter, einem der ganz Großen der Friedensbewegung fand ich heute in der Esslinger Zeitung hier. Darin prangert er die Sprachtechnik des Verteidigungsministers an, „die dem Soldaten pausenlos in den Kopf hämmert: Du bist ja nur dazu da, um die anderen nicht im Regen stehen zu lassen … Es wäre gemein, wenn wir Deutschen jetzt nicht den anderen Nato-Soldaten helfen würden.“ Und weiter: „Es gibt eine karitative, moralisierende Logik, in der das Töten und das Schießen umgekehrt werden zu einer guten, sozialen Tat.“

So etwas liest man in der EZ leider selten. Sei’s drum. Heute will ich sie ausdrücklich loben.

14.1.08: Übrigens: Vielleicht hilft jemandem zur weiteren Information bzw. Aktivität dieser Link zu der Ankündigung einer in Aachen stattfindenden Afghanistan-Konferenz der Friedensbewegung.

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