Lyrisches von Helmut Maier

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Am (geplanten) Tag der OP

Di erschde Sonnaschdrahla
kommat s’Nesabachdal rufg’schwirrt.
A Röde isch iber’m Reizaschdoi kurz.
Heller wird’s scho,
au wenn’s Lichder grad gnuag gibt
en d’r nächdlicha Schdadt.
Ab’r s’Firmament wird jo heller.
Dag isch’s jo glei.
Hektik isch gnuag uf de Schdroßa.

Ond was brengt jetzt d’r Dag?
M’r wird’s seha.

 

So viel zwischendurch. Die um einen Tag verschobene OP ist gut verlaufen. Mir geht’s blendend – bis auf die Tatsache, dass ich gerne wieder zu Hause wäre…

 

Für alles liebe Drandenken bedanke ich mich noch einmal ganz herzlich

Helmut

Wieder mal eine Blogpause

In der anstehenden Woche bekomme ich im Krankenhaus in Stuttgart einen weiteren Stent in die Basilararterie. Wenn ich’s gut überstanden habe, werde ich mich in etwas mehr als einer Woche wieder melden.

Alles Gute für alle

Helmut

Abmeldung

Hallo,

Ich mache (wahrscheinlich eine Woche lang) Blogpause wegen ‚verschärftem‘ Opadienst bei meiner Enkelin Eva. Ich freue mich sehr auf diese Zeit. In meinem Blogroll findet sich sicher etwas, was die Lektüre auf meinem Blog ersetzt.

Liebe Grüße an alle LeserInnen und Leser                                                                                                                        Helmut

Ein Gespräch mit Horst-Eberhard Richter – Hinweis auf EZ von heute

Ein herausragendes Gespräch mit dem großartigen Horst-Eberhard Richter, einem der ganz Großen der Friedensbewegung fand ich heute in der Esslinger Zeitung hier. Darin prangert er die Sprachtechnik des Verteidigungsministers an, „die dem Soldaten pausenlos in den Kopf hämmert: Du bist ja nur dazu da, um die anderen nicht im Regen stehen zu lassen … Es wäre gemein, wenn wir Deutschen jetzt nicht den anderen Nato-Soldaten helfen würden.“ Und weiter: „Es gibt eine karitative, moralisierende Logik, in der das Töten und das Schießen umgekehrt werden zu einer guten, sozialen Tat.“

So etwas liest man in der EZ leider selten. Sei’s drum. Heute will ich sie ausdrücklich loben.

14.1.08: Übrigens: Vielleicht hilft jemandem zur weiteren Information bzw. Aktivität dieser Link zu der Ankündigung einer in Aachen stattfindenden Afghanistan-Konferenz der Friedensbewegung.

Wo i mi druf b´sonna han

Oh je! Wann i mi no
uf dia Zeita b´senn,
wo m´r en meim Flecka bloß
hot miassa russische
Oier essa ond scho
isch m´r ganz
lenks gwea:
no wird m´r´s
ganz andersch.

Übersetzung bei Kommentar Nr.2

SOS: Hilfe gegen Monsanto

Genforscher von Monsanto haben bestimmte Abschnitte des schweinischen Erbgutes entschlüsselt und beschrieben. Dieses wollen sie nun weltweit als Patent anmelden. Im Falle einer Erteilung wäre Schweinezucht nur noch mit der Genehmigung des Konzerns möglich.

Das berichtete heute der Fernsehsender Phoenix – leider ohne Handlungsangebot.
Hier gibt es weitere Informationen.

Und eine entsprechende Unterschriftenliste kann hier heruntergeladen werden. Vielleicht ist es ja noch nicht zu spät.

Raunacht-Traum

Nicht hängen bleiben
will ich
in den Spalten
zwischen Sonne und Mond.

Auf ihrem Ruheplatz
stärke ich mich
für den Klimmzug
vom Bekenntnis hin
zum Vertrauen,
von der Hoffnung hinauf
zum Gelingen.

Noch liegen Moospolster
hingebettet,
noch lauert der Sonnenschein nicht
auf Verdrängung des Mondlichts,
noch kosen Lichtstrahlen
das kostbare Dunkel.

Aufbruch liegt vor uns.
Neues wird,
umfängt uns mit Schleiern
des Vergessens von
abgestorbenen Zweigen.

Verheißung heißt
der Name der Zukunft.

Wir leben zwischen den Zeiten

Wir leben zwischen den Zeiten.
Zwischen den Jahren.
Zwischen den Festen.
Zwischen Unbewusstem
und dem Bewussten.

Wir sind auf der Reise.
Zwischen den Zielen.
Zwischen Aufbruch und Bleiben.
Zwischen dem Traum
und dem Wachen.

Wir leben, als gälte es sicher,
dass es bleibe, dass alles
ja seinen Sinn hat.

Wir leben und wissen
nicht um das Datum,
das uns Gegeb´ne.
Und setzen es fest.
Gefangen halten wir
die verklingende Zeit.

Wir leben, als gälte es sicher,
dass immer erneuert
das fliehende Leben.

Wir setzen den Punkt
und wissen genau, wo
Vergangenheit endet
und Zukunft beginnt.

Wir leben im Sterben
und glauben ans Morgen.
Wir sind ihm erlegen,
dem Wandern ins Klare.

Wir leben zwischen den Jahren
Und traun uns,
zu wissen, was neu ist,
was alt.
Wo Recht ist und richtig,
wo Falsches erstrahlt
und Gutes verborgen.

Wir leben zwischen den Jahren,
konfessionell so geschieden
und juristisch gesichert,
völkerrechtlich gebunden
ans eigene Glück.

Wir leben zwischen den Jahren
und meinen zu wissen
um Ende und Anfang.

Noch leben wir zwischen
den Jahren.

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