Militärisches Denken ist ein Fehler;
und dieser Fehler ist System.
Das System, Hilflosigkeit
durch Allmachtsglaube zu begegnen.
Kategorie: Allgemein (Seite 95 von 96)
Verhungert. Der Fall Sascha K. aus Speyer. Dem Fallmanager überlassen. Keine aufsuchende Fürsorge. Eigenverantwortung erwartet. Eigenverantwortung vorausgesetzt. Sonst Verhungern nicht ausgeschlossen. Auch das ist Hartz 4. Verhungert ist Sascha K. Gehört bei SWR2 Leben Montag, 15.10.2007 | 10.05 Uhr Verhungert Der Fall Sacha K. aus Speyer Von Christine Werner Und in wenige Wörter zusammengefasst. Originalmanuskript hier erhältlich:
Bei der gestrigen Kundgebung gegen Stuttgart 21 auf dem Marktplatz in Stuttgart, bei der es auch um ein Bürgerbegehren gegen die Entscheidung des Stuttgarter Gemeinderats für das Projekt ging, den Hauptbahnhof unter der Erde verschwinden zu lassen (Tieferlegung des Bahnhofs) und einen Teil des als Kulturdenkmal geschützten Baus von Paul Bonatz abzureißen, auf einem Transparent gelesen:
Rathaus 21
Für eine Tieferlegung des Rathauses
– zur Angleichung des Niveaus.
Selten war ich mit einem Medium so einverstanden wie mit diesem Transparent, obwohl ich selber (wenn auch in einer viel kleineren Gemeinde) einmal Gemeinderat war.
Mehr Informationen zu „Stuttgart 21“ findet man hier.
![]()
Neuer Link im Blogroll: artisanne
Siehe auch 12. September hier in meinem Maier-Lyrik-Blog!
Es tut mir leid: Zeitweise gab es – was die Sidebar angeht, die nicht mehr zu sehen war – eine mir nicht ganz erklärliche Störung. Dank dem Rat von Petros (siehe Kommentar) ist sie jetzt behoben. Vielen Dank, Petros.
Etwa 2 Stunden nach Entstehung der Doublette Zeichnung von Herzog Christoph und Text ”˜Innehalten´ trug sich ein Ereignis zu, das in bemerkenswerter Weise zu der Metapher ‚digitaler Alltag´ passt:
Mein Freund Anton Bantock, meine Frau und ich standen unweit der Stiftskirche. Anton war damit beschäftigt, den Stiftskirchenturm zu zeichnen. Im Strom der Passanten blieb plötzlich ein stämmiger Mensch stehen, machte mit seiner riesigen Kamera ein Foto vom zeichnenden Anton Bantock, sah dann wohl, dass meine Frau und ich zu dem unbekannten Zeichner gehörten, weil wir ja auch stehenderweise eher ein Hindernis des fließenden Passantenstroms darstellten.
Er trat dann auf uns zu und fragte uns in einem Ton, der das Erstaunen über die Situation mehr als deutlich ausdrückte, ob der Zeichner ein Bekannter von uns sei. Auf die bejahende Antwort hin kam er dann auf sein eigentliches Anliegen zu sprechen mit der Frage: “Kann sich der arme Mann keine Kamera leisten? Mit der ginge das doch viel schneller.”

Petros hat das Wegwartenfoto zu meinem Gedicht Wegwartengunst geschickt – mit folgenden Worten:
Hallo Helmut,
das Foto habe ich auf Kreta gemacht… ich hatte es für meinen Kommentar aufbereitet und es hat jetzt nur ein Format von 300 x 300 px. Aber du kannst es dir ja mal ansehen.
Die Wegwarte wächst dort in jedem Straßengraben… manchmal sieht es auch aus wie ein Kornblumenrain.
LG
Petros
Meinem erst vierjährigen Enkel hatte ich das bekannte Lied „1,2,3,4,5,6,sieben/in der Schule wird geschrieben/in der Schule wird gelacht“ nicht mit dem üblichen Schluss „bis der Lehrer pitsch, patsch macht“ bekanntgemacht, sondern meinen Schluss angefügt: „weil das so viel Freude macht“.
Man muss wissen, dass der kleine Kerl schon als Zweijähriger ein Riesen-Interesse an Buchstaben hatte. Und auch Zahlen hatten und haben ihn fasziniert. Und nun macht ihm Schreiben und Lesen einen gewaltigen Spaß.
Nun hat er gestern wieder mal etwas gesungen, ja, das tut er auch gern. Und ich hörte:
1,2,3,4,5,6,sieben;
acht, neun, zehn, das wird geschrieben.
Auf mein Erstaunen hin erzählte er mir, das habe er erfunden!
Pünktlich zum 1. August kam das Online-Magazin für Kurztexte Leumond als Neuanfang-Ausgabe nach längerer Pause wieder ins Netz und soll monatlich weiter erscheinen.
Mein Gedicht Auf lange bildet in dieser August-Ausgabe den Auftakt der Beiträge. Sie finden es in Leumond hier: https://www.leumond.de/?beitrag=184
zu den letzten 36 Jahren
mit Dir,
mein Schatz,
und bedanke mich bei Dir dafür.
Dein Helmut