Lyrisches von Helmut Maier

Kategorie: Allgemein (Seite 87 von 96)

Kurze DSL-Störungspause, gut genutzt

Unsere Mitarbeiter sind gerade alle
im Gespräch. Bitte haben Sie etwas
Geduld. Dudeldidu, dudeldidu, dudel-
didu usw. Unsere Mitarbeiter sind gerade
alle im Gespräch. Bitte haben Sie etwas
Geduld. Dudeldidu, dudeldidu, dudel-
didu, dudeldidu usw. Unsere Mitarbeiter
sind gerade alle im Gespräch. Bitte haben
Sie etwas Geduld. Dudeldidu, dudeldidu,
dudeldidu, dudeldidu usw. Unsere Mit-
arbeiter sind gerade alle im Gespräch.
Bitte haben Sie etwas Geduld. Dudeldidu,
dudeldidu, dudeldidu, dudeldidu usw.
Unsere Mitarbeiter sind gerade alle
im Gespräch. Bitte haben Sie etwas
Geduld. Dudeldidu, dudeldidu, dudel-
didu, dudeldidu, dudeldidu usw. Unsere
Leitungen sind zur Zeit alle
belegt. Bitte versuchen Sie es
zu einem späteren Zeitpunkt
noch einmal. Vielen Dank.
Aus. Tütütütütü. Aha, DSL-
Störung. Tütütütütü………

Ich
wünsche Euch
allen trotz oder wegen
Allem ein gutes, glückliches
Neues Jahr, wie Ihr es  Euch wünscht:
2009
2009
2009
2009

Weiterleitung eines Aufrufs

Liebe Freunde,

Setzen sie Ihren Namen auf diese dringende Petition, die Waffenruhe in Gaza fordert. Wir werden sie umgehend dem UN Sicherheitsrat, der Arabischen Liga, den USA und anderen Staatsführungen überbringen.
Nehmen Sie jetzt teil !
Liebe Freunde, Während wir das Blutvergiessen in Gaza mit Schrecken wahrnehmen, bestürzt darüber, wie die Krise immer weiter ausser Kontrolle gerät, ist nur eine Sache klar — die Gewalt wird nur zu mehr Leiden der zivilen Bevölkerung und weiterer Eskalation führen.

Es muss einen Ausweg geben. Bereits 370 Menschen sind getötet worden und hunderte verletzt — Raketen treffen Ashdod, tief im israelischen Kernland und beide Seiten bereiten sich auf eine Invasion vor. Zwar beginnt die Welt zaghafte Reaktionen zu zeigen, es wird jedoch mehr als Worte brauchen. Weder wird die aktuelle Gewalt aufhören, noch kann ein beständiger Frieden gesichert werden, wenn die internationale Gemeinschaft nicht eingreift.

Heute starten wir eine Kampagne die dem UN Sicherheitsrat und wichtigen Schlüsselmächten in diesem Konflikt überbracht werden wird. Darin werden diese aufgefordert umgehend zu handeln, einen Waffenstillstand zustande zu bringen, die humanitäre Krise anzusprechen und Schritte zu unternehmen, die wirklichen und dauerhaften Frieden aufbauen. 1 Folgen Sie diesem Link jetzt und unterschreiben Sie die Petition und leiten diese an jeden weiter, den Sie kennen:

www.avaaz.org/de/gaza_time_for_peace

Alle Konfliktparteien werden so weitermachen wie bisher, wenn wir sie lassen und sie merken dass die Welt tatenlos zusieht. 2009 könnte anders sein. Im Angesicht der Krise und den Möglichkeiten die das neue jahr bringt ist es Zeit für uns, eine Waffenruhe zu fordern und zusammen zu arbeiten, um die Spirale der Gewalt ein für alle mal zu unterbrechen.

Mit Hoffnung und Entschlossenheit,

Brett, Ricken, Alice, Ben, Pascal, Paul, Graziela, Paula, Luis, Iain und das gesamte Avaaz Team

1 Weitere Aktionen könnten beinhalten: eine formelle Resolution vom UN Sicherheitsrat anstatt nur einer Pressemeldung, geschehen am 28 Dezember 2008; Deutlicher privater und öffentlicher Druck auf beide Seiten, die Feindseligkeiten zu beenden inklusive klarer Vorraussetzungen für die Wiederaufnahme von Verhandlungen (siehe auch (Englisch) https://www.jpost.com/servlet/Satellite?cid=1230456497503& pagename=JPost/JPArticle/ShowFull); angemessene internationale Beaufsichtigung der Rafah Grenze; und mit der Zeit, eine detaillierte Resolution vom Sicherheitsrat, welche die Bedingungen für permanenten Frieden zwischen Israel und Palästina nach internationalem Recht festlegt.

Befreiung von der polaren Logik

Oh längste Nacht:
Es ist vollbracht.
Das Blendwerk ist
jetzt klar gemacht.
Am Pendel hängt
der Sonne Pracht.

Die kleine Frist
unendlich ist.
Du kleine List,
wie süß du bist:

Ich darf jetzt ruhn.
Ich muss jetzt gar
nichts, gar nichts tun.

Und doch keimt schon
des Lohnes Lohn:
Es ist vollbracht.
Die Sonne lacht
am andern Ort.
Sie ist nicht fort.
Sie ist noch da,
so nah, so nah.

Unendlich nur
und ohne Spur
ist nur der winzige
Moment,
da man die Sonne
gar nicht kennt.

Und grade da
ist dieses nah:
Ich darf jetzt ruhn.
Ich muss jetzt gar
nichts, gar nichts tun.

Der Hauch der
Ewigkeit ist nah.
Für kurze Zeit
ist sie ja da
und währt und währt,
wie du´s begehrt:

Du darfst jetzt ruhn.
Du musst jetzt gar
nichts, gar nichts tun.

Jetzt darfst du sein.
Ganz ohne Schein.
So klar, so klar,
so rein und wahr.

Der Gipfelpunkt
der Dunkelheit
in dieser Tiefe
dich befreit.

Mit diesem Gedicht verabschiede ich mich für den Rest der Blogpause und wünsche allen meinen Leserinnen und Lesern eine schöne Festzeit, verbunden mit dem Dank für alle Treue.

Antworten auf Eure Kommentare gibt es dann wahrscheinlich nach den Weihnachtsfeiertagen.

Gratulation

Heute wird  Claude Lévi-Strauss 100 Jahre alt.

Bei ihm fasziniert mich der Gedanke,
„dass das Denken der Angehörigen der vermeintlich „primitiven“ schriftlosen Kulturen demjenigen der Menschen in modernen Industriegesellschaften in kognitiver Hinsicht keineswegs unterlegen, sondern weitgehend lediglich auf andere Ziele gerichtet ist.“ ( Wikipedia)
„Nach Lévi-Strauss kann der Forscher durch Analyse der Mythen zu den grundlegenden Strukturen des menschlichen Denkens vorstoßen. Da jedoch die Mythen ihrerseits ein Produkt der entsprechenden Kultur sind, geben sie Informationen über die die Kultur strukturierenden Denkgesetze, welche ihrerseits durch die Struktur und die Wirkungsweise des menschlichen Gehirns bestimmt werden, die die menschlichen Ausdrucksformen strukturieren.“ (auch Wikipedia)

Ich glaube, dass das auch für die Lyrik eine große Bedeutung hat. Wir Produzenten von Lyrik müssen uns unbedingt damit auseinandersetzen, was „die grundlegenden Strukturen des menschlichen Denkens“ sind.
So wie die Mythen können Metaphern und sprachliche Symbole die Dinge in diese Strukturen einbetten.

Ich verweise auch auf das SWR2Forum.

Hunde, wollt ihr ewig spielen?

Sie wollen doch
nur spielen,
die Süßen,
sagten die Staatschefs.
Angst haben
muss man vor denen
nicht,
auch wenn sie bellen,
die global players.

Mindestens übersahen sie
(und übersehn es noch immer):
Diese Art Spielen
im weltweiten Kasino,
Spielen mit Wetten
auf Leben und Leiden,
Spielen mit den Nöten
und Sorgen von Millionen,
unreglementiert,
mit unglaublichen
Chancen auf Gewinn
(und keinesfalls geglaubte
Verluste),
kann, je höher die Einsätze,
desto mehr,
süchtig machen.

Aber wir kennen solche
warnenden Aufdrucke schon
von Zigarettenpackungen
und da sind sie ja auch
wirkungslos …

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