Lyrisches von Helmut Maier

Verzweigte Wolken der Gerechtigkeit – ein Kurz-Essay

Verzweigte Wolken fliegen über meinen blauen Himmel
Und bis morgen ist nichts anderes vorhergesagt
Und übermorgen bleibt es möglicherweise
doch gleich in der Weltlage

Wie soll sich da auch irgendetwas ändern
solange Trump und Merz an der Herrschaft sind
Demokratie und Mehrheitsprinzip scheinen doch
auch nicht ganz das Gelbe vom Ei zu sein

Oder wie soll die Mehrheit denn
sich auch ändern und mit ihr wird sich doch
nichts ändern fürchte ich

Hat denn die Mehrheit nichts Besseres im Sinn
als gemäßigte Minderheits-Befürworter
die nur die Interessen der ganz, ganz Reichen
in ihren Vorstellungen von Leistungsgesellschaft
in ihrem Denken gelten lassen
und die Ultrarechten in ihren wirren Vorstellungen
die auch noch von so vielen als Ausweg
gesehen werden wollen
Welch ein Unsinn!

Und wo bleibt denn der Gedanke
dass nur ein Miteinander aller Menschen in Vielfalt
und mit der Möglichkeit dass ihre Kräfte gebündelt
werden und füreinander wirklich eine reiche Welt für alle
gewährleisten können und in gerechtem Ausgleich
gemeinsam das schaffen können und das ohne Belohnung
für die welche nur Reichtum scheffeln wollen?

Und wo bleibt der Gedanke dass das für alle Völker
gleichermaßen zu gelten hat ohne Vorrecht für Rassen
oder gar nur für die mächtigen unter ihnen allen?

2 Kommentare

  1. Petros

    Wir haben eine schwierige Zeit und dies Trumpeltier und Merzbecher oder wie sie alle heißen stellen eine ohnehin fragile Weltordnung auf den Kopf.
    ich suche verzweifelt nach einem Kopf mit aufrechten Schultern, der vetrauenseürdig ist und dem Spuk ein Ende setzt.
    Sollten die rechten Schreihälse bei uns tatsächlich mehrheitsfähig werden, gehe ich mit meinen 71 Jahren in den Untergrund.

    LG
    Petros

    • Petros

      bitte löschen – ich schreibe den Kommentar noch einmal.Dankr

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