Manche Leute bewundern die,
die viele Worte machen können,
aber nichts sagen außer sie hätten Recht.
*ein aphoristischer28er: https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/
Lyrisches von Helmut Maier
Manche Leute bewundern die,
die viele Worte machen können,
aber nichts sagen außer sie hätten Recht.
*ein aphoristischer28er: https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/
Hat denn tagsüber die Sonne
das Herbstlaub der Birnbäume am Hang
aufgeladen mit Licht, dass es so leuchtet?
Durch die Milchglasscheibe vor dem Himmel
schaut doch nur verstohlen die Mondsichel raus.
Der Herbst des Lebens lässt umgehn
mit endgültiger Vergänglichkeit.
Der Herbst des Jahres schielt nach dem Neubeginn.
*ein 28er: https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/
Es hält der Herbst mich umfangen.
Pastellen im Nebel die Farben:
In weich getragene Fülle gelangen
kann ich in Ruhe
und finde Kraft.
Kommentargedicht zu Anna-Lenas Herbstbetrachtung „Mitten im Herbst“ (https://annalenaslesestuebchen.wordpress.com/2011/10/29/mitten-im-herbst/)

Die württembergische Herrschaft,
einst endete sie an diesem Stein.
Mein heutiger Wohnsitz liegt weit dahinter.
Der Tanz des Vogelschwarms: Stare.
Starenschwarm am herbstlichen Himmel.
Tanz des Entzückens: Muntre Montagsdemo.
*ein 28er: https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/
Demonstranten seien Monster,
meint wer sich nichts zeigen lassen will.
Beim Herumtragen der Monstranz denkt er’s nicht-
Gnadenlos Charity üben
und meinen, man könne dergestalt
leicht entgehn dem Bannstrahl der Gerechtigkeit.
Kommentar-28er zum großartigen Gedicht „Brokers Safe Haven“ ( https://veredita.blogspot.com/2011/10/brokers-safe-haven.html ) von Isabella Kramer ( https://veredita.blogspot.com/ ).
Loderndes Sehnsuchtslilablau
von der Kristallkugel geworfen.
Illumination der weißgekalkten Wand.
Bruni ( https://www.wortbehagen.de/index.php ) hat als sehr hübschen Kommentar dazu Folgendes gedichtet:
wenn lilablau lodert
und Sehnsucht verspürt,
werden in Öfen Feuer geschürt,
bis Wärme die kalten Spitzen
unserer Finger berührt.
Trägst mich durchs Leben,
Erdmutter Bärin.
Entbärung nicht leiden
muss ich auf dem Weg
zu den Zielen,
gehalten von dir,
dir vertrauend.
Nicht aufhören soll ja
der Wandel der Zeiten
vom Blühen zur Frucht,
vom Wandeln zur Ruhe,
vom Verweilen zum Laufen,
vom Beginn zur Vollendung.
Und ich bin ein Teil,
trage bei zum Gelingen,
komme gewiss auch
zu rechter Bestimmung.
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