Kein Öko-Strom im Kanzleramt.
Was tut die Merkel, ach verdammt,
nun wirklich für den Klimaschutz?
Was sind da alle Sprüche nutz?
Die taz titelt am 12./13. September auf Seite 22: „Die Klima-Ignorantin aus dem Kanzleramt“.
Siehe auch hier.
Lyrisches von Helmut Maier
Kein Öko-Strom im Kanzleramt.
Was tut die Merkel, ach verdammt,
nun wirklich für den Klimaschutz?
Was sind da alle Sprüche nutz?
Die taz titelt am 12./13. September auf Seite 22: „Die Klima-Ignorantin aus dem Kanzleramt“.
Siehe auch hier.
Unsere Identität
Und das daraus
Folgende Handeln
Beziehen wir
Aus dem was wir
Nicht besser wissen
Wollen könnten wir
Vielleicht etwas anderes
Wenn wir es
Kennten
bis etwa Mitte September. Eine Taufe steht an usw. usw. ……
Bis dann. Habt’s gut
Euer Helmut
Die taz („die tageszeitung“) macht heute die Titelseite auf mit folgender Überschrift:
„So kann Frieden klappen“.
Im Untertitel sagt sie: „Deutschland entdeckt die friedensorientierte Außenpolitik neu: Ziviler Friedensdienst feiert Jubiläum. Ministerin Wieczorek-Zeul: ‚Die kostengünstigste Sicherheitspolitik‘ “
Dominic Johnson kommentiert (ebenfalls auf Seite 1), dass der Zivile Friedensdienst seine Arbeit eigentlich im November 1999 aufgenommen habe, womit der 10. Jahrestag unpraktischerweise auf den Totensonntag fallen würde. Außerdem sei gut möglich, dass bis dahin eine neue Bundesregierung amtiere, welche die Zukunft sinnvoller Ansätze wie des Zivilen Friedensdienstes gefährde. Daher die Vorverlegung. „Aber es ist nicht falsch, mit guter Entwicklungspolitik Wahlkampf zu machen„, fügt er hinzu.
Siehe auch: https://www.taz.de/1/politik/afrika/artikel/1/gewaltfreiheit-kann-man-lernen/
Wie ich mich freue:
Es gibt noch die Treue,
die Treue zum Leben.
Ich seh´s an der Sorge
der Jugend von heute:
Was von der Natur man sich borge
und zurück geben müsse,
darüber sorgen sich junge Leute.
Die Armut in der Welt kümmert sie,
nicht gegen Terrorismus der Kampf,
nicht des nach immer mehr Geld Strebens Idiotie.
Das an der vorderen Stelle zu sehn
sei doch Krampf.
Zerstörung der Lebensgrundlagen
der Menschen der Welt
fürchten sie zu meinem Behagen
genau wie das schreckliche Rennen nach Geld.
Umfragen, die dieses belegen,
lese ich gerne.
Schimpfen über die Jugend
ist da ganz ferne.
*Siehe Artikel „Sorge um den Zustand der Erde“ in der Esslinger Zeitung vom 15.8.09 (verkürzt wiedergegeben hier: https://www.ez-online.de/kinderleicht/Artikel456726.cfm )
August, Zeit des Wartens.
August, Verharren im Schatten des Gartens.
August, Dinge entwickeln sich.
August, Dinge für dich und mich.
August, 1789: der Text entsteht: Menschen- und Bürgerrechte.
August, 1989: Havel weiß: Wofür er steht, ist das Echte.
Was Havel 1989 im August noch nicht wusste, war, ob er den ihm bereits zuerkannten Friedenspreis des Deutschen Buchhandels im Oktober auch würde in Frankfurt entgegennehmen können. Tatsächlich wurde ihm die Ausreise dazu dann nicht gestattet. In der Samtenen Revolution im November und Dezember 1989 wurde der Dissident Havel aber dann sogar Präsident der von der Diktatur befreiten Tschechoslowakei (und später – nach der Trennung der Slowakei und Tschechiens – der erste Präsident der Tschechischen Republik.
Siehe auch: https://www.zeit.de/1989/25/Der-Stachel
„Der Bürger Havel“ ist der deutsche Titel eines Dokumentarfilms über den ersten Präsidenten der Tschechischen Republik. „Bürger“ ”“ das ist im Deutschen ein sehr problematischer Begriff:
”šobyvatel mesta”˜ kann es auf Tschechisch heißen: Stadtbewohner.
”šmeÅ¡ták”˜ ist offenbar der Bürger im Sinne des mit einem Privileg versehenen und es gegenüber anderen ausnützenden Bourgeois.
”šobcan”˜ ist der Bürger eines Gemeinwesens, der dadurch die Bürgerrechte genießt, aber sich auch für das Gemeinwesen verantwortlich fühlt.
In der Rede Václav Havels zum tschechisch-deutschen Verhältnis, gehalten am 17. Februar 1995 im Karolinum zu Prag, drückt er das, was mit dem ‚Bürger Havel‘ gemeint ist, in einer Passage aus, in der er deutlich macht, was geschieht, wenn man versucht ist, die „individuelle bürgerliche Verantwortung abzuschütteln“:
„Wieder ist es das gleiche: das Bedürfnis, den kommunistischen Kollektivismus durch einen nationalen Kollektivismus zu ersetzen, die eigene, individuelle bürgerliche Verantwortung abzuschütteln und in der Anonymität einer Meute unterzutauchen, die alle anbellt, die nicht dazu gehören, ist eine Spielart der Erscheinungen, die systematisch bekämpft gehören. Die zeitweilig auftretenden Zeichen unterbewußten Glaubens an eine unfehlbare Stimme des Blutes, des Schicksals, der Vorsehung und der Volksmythen sowie an ein Recht, das Unmögliche, das heißt eine Revision der Geschichte, die als eine Serie fortwährenden Unrechts an dem eigenen Stamm betrachtet wird, zu fordern, sie sind nur eine andere Variante desselben Irrglaubens.“
Der Titel des Films heißt also entsprechend „Obcan Havel“.
(Nebenbemerkung: Die Häkchen über manchen e’s und c’s fehlen leider, z.B. bei obcan und mesta)
Die Schatten hinter Schreiber,
sind das nicht die Betreiber
von all den feinen Sachen,
um Wahlkampf schön zu machen?
Gabriele (Ladyart) hat als Kommentar zu meinem Gedicht „Schrittmacherprobleme“ einen Kommentar geschrieben, zu dem ein Gedicht gehört, das sie hier eingestellt hat.
Ich möchte es Euch allen ans Herz legen, weil es so tiefe Einsichten in die Problematik des Hindukusch-Kriegs vermittelt.
Für alle, die mit Facebook einigermaßen vertraut sind, hier – bei der Pinnwand (mit einem youtube-Interview mit Susanne Wiest, die die Petition zum bedingungslosen Einkommen verfasst hat – Ihr erinnert Euch?):
Nachlesen kann man das ganze Interview hier: Interview mit Susanne Wiest
Noch ein Interview mit Susanne Wiest hier.
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