Zu meinem Glück regnete es,
als ich aus dem Kaufladen rausging.
Sonst hätte ich den Schirm dort stehen lassen. 😀
*ein Achtundzwanziger
Lyrisches von Helmut Maier
Zu meinem Glück regnete es,
als ich aus dem Kaufladen rausging.
Sonst hätte ich den Schirm dort stehen lassen. 😀
*ein Achtundzwanziger
Der Golf von Morbihan in der Bretagne muss in der Jungsteinzeit eine bedeutende Rolle in der kulturellen Menschheitsgeschichte gespielt haben, mindestens in Europa. Er und seine angrenzenden Gebiete sind voller megalithischer Zeugnisse der ganz besonderen Art. Die Alignements von Carnac sind wohl einzigartig, um von den vielen Zeugnissen jener Epoche nur mal sie zu nennen. Wir haben vor vielen Jahren auf zwei Reisen in die Bretagne eine Menge davon besucht.
Zwei weltberühmte Denkmäler dieser Zeit haben wir damals auch besucht: Gavrinis – ein Cairn auf einer Insel im Golf mit einer tempelartigen Ganganlage und einem außergewöhnlich in der Erinnerung haftenden „Chor“ mit äußerst kunstvoll gravierten Mustern auf den Schauseiten der Endsteine ( https://de.wikipedia.org/wiki/Gavrinis#/media/File:Gavrinis_Gang.jpg ) – und einen Dolmen in Locmariaquer, der wohl auch einmal eine Ganganlage in einem Cairn war. Er hat auch einen sehr wertvoll gestalteten Endstein und einen ebenfalls gravierten Deckstein.
So etwa wie auf dieser Abbildung habe ich den Dolmen von Locmariaquer damals gesehen: den „Table des Marchands“:

Und so sieht der Cairn aus, der inzwischen in einer nur mit Eintrittsgeld erreichbaren Anlage zusammen mit noch einem Cairn und einem zerbrochenen Riesen-Menhir (dem urprünglich wohl höchsten bekannten der Welt) präsentiert wird:
Er ist inzwischen nach dem Vorbild von Gavrinis über der ehemals als Dolmen zu sehenden Ganganlage errichtet worden. Innen ist die Atmosphäre eines Tempels natürlich viel deutlicher zu spüren als früher beim Dolmen:
Trotzdem beschlich mich dieses Mal beim Besuch der ganzen Anlage das ”“ wohl unberechtigte – Gefühl einer kommerzialisierten Angelegenheit. Ich war eigentlich enttäuscht, obwohl mir klar war, dass der Schutz dieses Weltkulturerbes so etwas nötig gemacht hat. Ich hatte einfach etwas anderes erwartet. Schade trotz allem Verständnis!
Hier noch ein You Tube Video mit James Kline:
Wir trafen James Kline in Concarneau: https://www.elevenstrings.com
Hören Sie eine kurze Sequenz von seinem Gitarrenspiel:
https://www.elevenstrings.com/BlindMary.mp3
Bretonischer Wind.
Wie er doch weht so geschwind!
Mit ihm geht die Zeit.
Wenn wir Glück haben, ist der Tod die Bestätigung eines sinnvoll gelebten Lebens.
Folgeerscheinung*
Unserem Trägesein ist es geschuldet,
jedenfalls zu einem großen Teil,
dass uns das Klima träge macht.
*ein reziproker Achtundzwanziger als Aphorismus
Lyrik ist wesentlich Staunen.
Das silberne Meer.
Schattenrisse der Felsen.
Bald ist Tagesschluss.
Siehe (und höre) auch: https://youtube.com/watch?v=fztkUuunI7g
Den Text gibt es hier: https://golyr.de/charles-trenet/songtext-la-mer-92071.html
Do send´r fai Schdoiner
ond net bloß oiner.
Felsa send´s reagelreachte,
wirklich et schleachde,
au draußa em Meer;
wo kommat dia her?
Riesa miaßat se abg´lada hao
fir a ganz riesagroße Schau
zom Klettra ond Gischda:
Zauberkonschtschtickla
aus ihrane Zauberkischdla!
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