Gibt es auch Elend, Jammer, Not, Verbrechen
in diesen Zeiten, nichts
kann dieses Frühjahr hindern
sein blütenweißes Festkleid anzulegen
wie je, gar unter´m Himmelblau
in rosaroter Hoffnung
auf die wiederkehrende,
ja immer neue Wende
hin zum Guten.
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Es war´n amol Leut”˜ in Firenze,
hent d´Mandelblüte im Lenze
erlebt ond genossa
(ond net in Canossa).
Richtig guat sich´s au geha lassa hent se.
Wir essen Fleisch.
Die Chinesen
so langsam auch.
Wir essen
zu viel Fleisch.
Die Chinesen
irgendwann auch?
Obwohl das Fleisch
deswegen
immer teurer wird!
Kirschblütenschaum,
den Saum umhüllt er
der Teck,
des Herzogsbergs.
Baumgeäst streckt
seine bräutlich geschmückten
Zweige ins bullige Blau.
Träume sind hier
begraben
in Owen.
König für einen Tag
des Heiligen Römischen Reichs
war Konrad von Teck,
ermordet
in der zweiten Nacht
nach seiner Wahl
1292.
Angstvolle Schritte ins Abseits
führen zurück auf
ausgetretene Pfade
und
nicht in Neuland.
Auf kühnes Marschieren
in Neuland
lauert das
Moor.
Lernen wir nicht
zu fliegen,
Wunder werden
dann nimmer.
Sind deutsche Frauen,
wenn sie Mutter wurden
vor 1975,
als Personen ohne eigene
Rechtsmacht zu sehen?
Ihre Töchter und Söhne
von damals,
die nicht rechtzeitig
etwas taten,
was Kinder von
deutschen Männern
nie tun mussten,
um Deutsche zu sein:
eine förmliche Erklärung abgeben,
dass sie wie andere Kinder
eines deutschen Elternteils
Deutsche sein wollten,
sind Ausländer heute
selbstverständlich
und stellen vielleicht
einen abzulehnenden
Asylantrag.

An diesem Kreativtag möchte ich auch teilnehmen und poste hier meine Übersetzung von „The rose“. Der Song wurde von Amanda McBroom für den Film The Rose geschrieben und von Bette Midler interpretiert.
Am 15. April 2008 kann die Aktion hier bei Ellens „seelenruhig“ mitverfolgt werden.
Und hier nun „The rose“:
The rose
Liebe, heißt´s oft, sei ein Fluss, der
zartes Schilf ganz überschwemmt.
Liebe, heißt´s dann, schneide tief dir
in die Seele ungehemmt.
Liebe, heißt es, sei ein Hunger,
sei ein Schmerz, nie fortgeschwemmt.
Doch ich sag, sie ist die Blume,
deren Saat ins Herz ihr nehmt.
Wie ist doch ein Herz in Sorge,
dass es nie mehr tanzt, ja bricht,
wie der Traum, der vom Erwachen
keine Chance sich verspricht.
Dass die Möglichkeit zu leben,
sich zu schenken chancenlos,
dass die Seele in Gefahr ist,
voller Furcht zu sterben bloß.
War die Nacht mal wieder einsam,
wo der Weg sich endlos dehnt,
und du denkst, dass nur wer stark ist
und wer Glück hat, Liebe kennt.
Oh ich weiß, die Saat im Winter
deckt noch schneidend kalter Schnee,
doch dass in der Frühlingssonne
ich die Rose sprießen seh”˜.
Aus Kehlen schlüpfen Wörter und
aus Wörtern werden Welten.
So haucht uns Ewigkeit
ein neues Leben jedes Mal
wie Duft der Blumen
in die Nase.
So schaffen wir
aus uns
vereinigt mit der Ewigkeit
uns neue Welten
mit Wörtern, die geboren
aus diesem Einssein
in uns wachsen.
Wie aber kränken Wörter auch,
gezeugt von Mordgedanken,
und zeugen noch
von andern Wörterwelten,
als wir sie wünschen.
Und doch eröffnet Einssein
mit der ungeteilten Ewigkeit
uns Einssein in den Wörtern,
die Vielfalt aller Wörter aber
den Reichtum
einer vielgestalten Welt.
Das hat meine volle Zustimmung. (Bitte anklicken) Und dann:
Hier (auf der Seite der Aktion Völkerrecht) kann die Vision der „Mayors for Peace“ (der BürgermeisterInnen für den Frieden – weltweit) einer atomwaffenfreien Welt unterstützt werden – mit dem Ziel: 2020 könnte es soweit sein: hier
MITBAUEN!