
Seite 274 von 302
?
!
.
🙂
Wie die Stille
zwischen den Worten
perlt in unser Leben!
Es ist der Wille,
ist an allen Orten,
der die Freude uns will geben.
Kommentargedicht, angeregt durch “Perlen der Stille” auf Ahora.
Freude und Verantwortung dürfen sich nicht ausschließen, sonst kann man nichts mehr verantwortlich tun.
Kommentar zu einem Gedankensplitter von Petros
Paul Spinger hat in seinem Kommentar meinen Aphorismus erweitert und geradezu eine neue Maxime der Hoffnung auf ein sittliches Leben im eigenen Interesse daraus gemacht, eine, wie ich finde, regelrechte Offenbarung:
„Freude und Verantwortung können sich nicht ausschließen, da die Freude ja sonst keine echte mehr ist.“
Und am Hindukusch
verderben die Freunde der Afghanen,
die Verteidiger westlicher Freiheit,
60 Prozent des afghanischen Bruttosozialprodukts
und nennen sich Freunde
der afghanischen Bauern,
deren Ernte sie zerstören,
nennen sich Freunde unserer Sicherheit,
die der Rache der afghanischen Bauern
ganz sicher sind.
Kommentargedicht zu Paul Spingers Antikriegstag
Die Farben der Wörter kosten,
ihren marmornen Glanz
einsaugen und ihn deuten
in weiteren Wörtern,
das Licht der Urzeit
verbreitenden.
Welche Wärme
aus ihren Strukturen
lebensbejahend dringt!
Blank zeigen sie sich,
voll kindlicher Unschuld.
Zeigen hinaus in die Zukunft,
unbeirrbar.

Gekelterte Erfahrung
Berauscht das Hören
Durch Worte.
Das Denken ist
Nüchternheit
Nach der Ekstase.
Die Worte werden
Zu versteinerten Muscheln,
Zu Versteinerungen des Erlebens,
Sortiert in Enzyklopädien
Oder aufgereiht als Perlen
In Colliers der Verzauberung,
In Gedichten.
Als Diktum aber
Werden Worte zu Müll,
Wenn sie abgenutzt sind.
angeregt durch den Beitrag „Allein?“ in Ahora
M´r ka doch net
Schwob werda wella,
wamm´r net woiß,
was a Trollinger isch.
Wenn das Leben ein Gang durch das Labyrinth war, war es ein erfülltes Leben.