Himmel monochrom
Zwei Tage lang der Genuss
Endlich war Ruhe
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Inselwege gehen.
Selbstgewähltes als Insel.
Selber zur Insel erklärte Zuflucht.
Das Flüsschen reiht Erkanntes,
Bekanntes, Bekenntnis gewordenes
aneinander.
Bekanntes, Kennengelerntes,
gibt neues Vergnügen
bei jedem Wiederbegegnen
zur rechten Zeit.
Auf der Wanderung,
also laufend,
begegnen wir Küchenschellen,
veilchengarnierten.
Anstiege aus dem Flusstal
gewähren die Fülle schließlich.
Wo auf der Heimfahrt
sinkt der glühende Sonnenball
hinter die Horizonte?
Isoliert betrachtet:
Vereinzelung.
Trotz allem Eingebundensein
in verwaiste Flughäfen
(keine Kondensstreifen
heute am monochromen Himmel)
und weltweit gelistete
Email-Konten.
Ein Weltbild
im Kopf.
Frieden lässt sich nicht erzwingen, mit militärischen Mitteln schon gar nicht.
Der Krieg in Afghanistan fordert nur immer mehr Opfer an Menschenleben.
Blütenast segnend
über das Remstal gereckt;
Kirschblütenweihe
Wegen des ‚Jubiläums‘ (10/10) darf er doch auch mal ein bisschen länger sein? Und kommentiert im Vorhinein: Nicht ganz ernst gemeinter Pessimismus!:
Auch durch böse Menschen kann Gott etwas Gutes erreichen. Nur gelingt ihm das selten.
Bei guten Menschen müsste er es eigentlich leichter haben. Aber die sind nicht so durchsetzungsfähig.
Sich nicht zum Affen machen zu lassen, dazu ist oft nötig, dass man sich nicht selbst zum Affen macht.
Erst waren Deutsche nur
mitschuldig an einem
Völkermord dann
begingen sie
selber
einen.
Nur noch
perfekter.
Genozide:
Aghet und
Holocaust.
So etwas
zeigt man den Deutschen
lieber erst tief in der Nacht.
Erst wenn man
so was für einen
Kriegsgrund benötigt,
wird man es auch am Tag
thematisieren.
Es herrschten drei Matres am Rhein
zur Zeit der Kelten so fein,
doch sie wurden vergessen
und es entstand unterdessen
die Herrschaft vom Männerverein.
In dem Kaiserreich dann aller Preußen
da meinten die Männer zu beweußen
dass Frauen nichts können;
man wollt ihnen nicht gönnen,
dass manche sie wünschten zu preisen.
Doch gab es so manch”˜ Unentwegte,
die mehr als die Männer bewegte.
Doch wieder vergessen
wurden sie. So besessen
war´n die Männer, die’s damals aufregte.
Heut kennt man sie wieder beim Namen;
sie fallen noch immer aus dem Rahmen
des heute Gewohnten,
die niemals Geschonten.
Ihre Namen möcht ich gern einrahmen.
Als wir in Nordrhein-Westfalen zum Friedenskongress in Essen waren, da haben wir die Gelegenheit genützt, uns auch die Ausstellung in der Fernuniversität Hagen über Hedwig Dohm anzuschauen. Ich habe hier im Blog schon über sie berichtet. Das Nordrheinwestfalen-Ticket zur Feier der Kulturhauptstadt Essen hat uns den Besuch auch in Hagen erleichtert.
Anlässlich des Internationalen Frauentags habe ich auch über Clara Zetkin berichtet, die diesen Kampftag ins Leben gerufen hat.
Nun habe ich kürzlich noch einen zweiteiligen Film über Hope Bridges Adams Lehmann im ZDF gesehen, die erste Ärztin in Deutschland. Sie war eine Freundin von Clara Zetkin.
Diese drei Frauen haben mich an die drei Matres erinnert, die zur Zeit der Kelten verehrt wurden. Deshalb ”“ aber ohne zu behaupten, dass nur diese drei Frauen im neunzehnten Jahrhundert so Besonderes geleistet haben ”“ habe ich hier drei Links zu Informationen über sie zusammengestellt:
https://wapedia.mobi/de/Hedwig_Dohm
https://wapedia.mobi/de/Hope_Bridges_Adams_Lehmann
https://wapedia.mobi/de/Clara_Zetkin
„Friedensmission“
„Verteidigung am Hindukusch“
„kriegsähnliche Zustände“
„umgangssprachlich Krieg“
Hurra, wir nähern uns der Realität.
Segensreiche
Weltinnenpolitik
Treiben zu können
Meinen die modernen
Bellizisten.
Soldaten seien
Die Polizisten
In diesem Weltstaat.
Warum unterscheiden
Dann manche davon
In der deutschen Innenpolitik
Polizei und Militär?
Ganz abgesehen davon,
Dass das ein merkwürdig
Segensreicher Staat wäre,
Diese Welt:
Eine, in der Polizei
Eingesetzt würde
Wie im neunzehnten Jahrhundert
Nach Interessenlage
Der Mächtigsten.