Nur ganz wenig Raum
Die Schäfchenwolkenlücke
Der Stern füllt ihn aus
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Gerne sind wir bereit
auf silbernem Tablett
die Rechnung zu präsentieren.
Es kommt die Wahl**,
ach, das ist nett:
da heißt es ordentlich addieren
und keine Fragen bleiben offen.
(Man darf ja schließlich
schon mal hoffen)
*Heute 18.00 Montagsdemonstration für Kopfbahnhof 21 am Hbf Stuttgart
WIR WAREN MEHR ALS 10 000 !!!
**Landtagswahl in Baden-Württemberg 2011 am 27. März 2011
Oh Rappen wirf
den Schuster ab.
Veränderung kommt
und das nicht zu knapp.
Das Volk erhebt sich,
könnt ihr’s sehn?
Es wird auf seinem Recht bestehn.
Das Recht verweigert man nicht lange.
Wem ist denn vor der Wahrheit bange?
Was ist denn sonst
Demokratie?
Gibt es die wirklich
oder nie?
Leben wir
in die Zukunft hinein
in der Vorhersicht
oder in unwägbarer Vorhersage?
Es ist eine Sage,
dass wir wüssten,
was ist gut für die Zukunft
solange wir
nicht wissen, was ist gut
für uns heute
und solange wir
nicht wissen wollen,
was gut war
in der Geschichte.
Es fehlen die Seher
und es schreien
die Analysten
des Fortschritts.
Gedankenaustausch
mit einem Historiker
Erinnerungen
Wussten Sie, wofür das schöne Wort Rückbau benützt wird?
Hier erfährt man, dass es nicht etwa um den Rückbau des Korsetts eines in einen Betonkanal gezwängten Baches geht,
sondern um den von der Mehrzahl der Baden-Württemberger abgelehnten
Abriss des Nordflügels des Stuttgarter Kopfbahnhofes:
Im Zeitplan
bis Juli 2012
für die Verschwendung des Geldes der Steuerzahler für „Stuttgart 21“ heißt es u.a.:
„ab August 2010
* Rückbau Nordflügel HBF Stuttgart“
Selbst wenn man mit seinem Latein am Ende ist, muss das noch nicht das Ende der Sprache bedeuten.
Ob man´s auch spiegelt, dreht und wendet,
es ist schon klar, dass da was endet,
und wenn man´s auf den Kopf auch dreht,
ist klar, dass es ums Gleiche geht:
Das neunundsechzigste ist nun am Ende;
das ist zum siebzigsten die Wende.
Und trotzdem fühle ich mich jung;
denn siebzig bin ich ja noch nicht,
ich schreibe diesmal mit viel Schwung:
Die Siebzig ist noch nicht im Licht.
Wenn Dummheit eine staatliche Aufgabe ist,
dann hat die Klugheit
gefälligst
Privatsache zu sein.