Maier-Lyrik

Lyrisches von Helmut Maier

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Der andauernde Aschermittwoch

Bis zu dem Wahltag da bleibt heuer
der Aschermittwoch; das wird teuer:
Blessuren bleiben da zurück.
Und warten muss man auf das Glück.
Doch käm”˜ das Pech, das muss man wissen,
müsst echte Tränen man vergießen.
Sollt”˜ wirklich Mappus da gewinnen,
seh ich gar viele Tränen rinnen.
Doch ihm, da bin ich mir ganz sicher,
weint”˜ man nicht nach. Es bleibt Gekicher.

Ich rate Tunnelparteien nicht zu wählen.
Damit muss man sich gar nicht quälen.
Ich sage einfach noch zum Schluss:
Stuttgart zwo eins: das ist doch Stuss!!!

Wahl-Klamauk

Ich Preuße
euch, die ihr so gut fahndet
nach Wieder-
Ranandiedaten
-und Wirtschafts-
Pfründe,
wenn ihr wider
alle Demokratie-Vernunft
um die Landtagspossen …
Reißt euch
zusammen auch
wenn heute Fastnacht …
Ist
das alles
es wert”˜
scho,
denkt ihr;

aber wir
denken anders:
Es werd
scho, auch
ohne euch.

HEUTE MONTAGSDEMO für Kopfbahnhof 21

schon ab 16.30 Uhr!! (https://www.maier-lyrik.de/rosenmontag2011)

Mir ist ganz närrisch heut zumut;
die Politik bringt mich zur Wut:
Und was die Leute sich da denken
und ihre Schädel gar verrenken:
das bringt das Blut mir grad zum Sieden,
dass mir das jetzt noch wird beschieden.
Doch hoff ich trotzdem auf ein Wunder,
dass Stuttgart 21 doch als Plunder
wird auf die Müllhalde geschmissen
hier der Geschichte als beschissen.

Mir platzt bestimmt sonst noch der Schädel.
Drum säubert von d e m Dreck das Städtel.

Siehe auch: http://vimeo.com/20762014

WAHRTRÄUME

geradlinig an den Wahrträumen vorbei
in der Traufe begegnend
dem Schlängelnden
beide folgend
der bittren Doktrin
einer anderen Autorität
als der menschlichen
im Gehorsam dem
unmenschlichen Menschlichen
gegenüber
gegen alle Vernunft

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