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Zu Lichtmess erfahr ich bereits,
was die Wintersonnwende versprach:
Das Licht feiert Triumphe jeden Tag mehr.
Selbst wenn Schnee noch liegt auf den Fluren,
erschüttert’s die Zuversicht nimmer.
*ein Janka
Fernsehsendung mit Jürgen Grässlin und über seinen Kampf gegen Waffenexporte: https://www.planet-wissen.de/sendungen/2015/01/30_waffenhandel.jsp
ARDalpha: 30. Januar
WDR: 9. Februar
Großes Wagnis in Griechenland:
Populisten mit ins Boot holen.
Nur den Linken möcht ich’s nicht übelnehmen.
*ein Achtundzwanziger
Der menschliche Verstand („Menschenverstand“) kann so gesund oder ungesund sein wie der menschliche Körper.
Noch fünf vor zwölf –
das ist vorbei.
Die Wissenschaftler sehen es
gefährlicher nun an:
nur drei vor zwölf
geben sie noch Zeit.
Die Doomsday clock,
sie tickt. Die Kombination
von Klimawandel und Atomgefahr,
gefährlich ist sie, wie sie selten war:
Doch ruhen wir,
als wäre nichts.
Was hilft das Warnen?
Laut ARD-Videotext von heute hat der französische Ministerpräsident Valls eine „territoriale, soziale und ethnische Apartheid“ in Frankreich konstatiert. Er sieht offenbar, dass der Kampf gegen Ungleichheit von zentraler Bedeutung sei.
So etwas hat man bisher von einem Regierungschef eines betroffenen Landes wohl noch nicht gehört.So eine Einsicht verdient Respekt!
In Spiegel ONLINE vom Sonntag, 18.01.2015 ”“ 12:55 Uhr (https://www.spiegel.de/schulspiegel/pressekompass-zu-schulkritik-via-twitter-von-naina-a-1013571.html) wird auf die Frage eingegangen, ob es nicht besser sei, in der Schule Mietrecht und Versicherungskunde zu lernen – statt Geschichte und Lyrik. Die Schülerin Naina hatte via Twitter eine entsprechende Debatte losgetreten.
Ich fürchte, dass bei mehr Gewicht auf Steuer-, Miet- oder Versicherungsrecht im Unterricht genauso nur Faktenwissen eine Rolle spielen könnte wie bei dem jetzigen Schwerpunkt auf Geschichte und Literatur. Wirklich wichtig ist doch, dass Schülerinnen und Schüler lernen , dass Mieten, Steuern und Versicherungen keine ewig gültigen Regelungen darstellen, warum es sie so und nicht vielleicht besser anders gibt. Diese Fähigkeiten etwas zu beurteilen lassen sich vielleicht genauso gut mit Hilfe von Gedichten oder durch Beurteilung von geschichtlichen Situationen lernen. Die lassen das womöglich eher zu als „reale“ Gegenwartsgegebenheiten, welche eine normative Kraft des Faktischen entwickeln und sich als ewig gültig in die Gehirne einbrennen, obwohl sie vielleicht völlig ungerecht sein können.
Das Raunen der Gespenster
Wieder ist ein Vulkan ausgebrochen.
Wieder haben wir den Beweis:
Recht hatten wir, dass wir gewarnt haben
vor der Gefahr der Vulkanisierung Europas.
Höre sie nur!
Höre genau hin, was sie sagen!
Mit Wutausbrüchen dem Wüten begegnen
müssen wir. Das ist unser Auftrag.
Den Anhängern des Gottes des Feuers –
wir stellen uns ihnen mutig entgegen.
Höre sie nur!
Höre genau hin, was sie sagen,
was sie raunen:
Genug ist genug! Kampf dem römischen
Heidentum, das 2000 Jahre lang
die Schläfer Vulkans befeuerte. Jetzt
dringen sie auf uns ein:
Schon viele Tote hat es gegeben:
Tod den Vulkaniseuren.
Höre sie nur!
Höre genau hin, was sie sagen,
die Gespenster im Finstern:
Einhalt dem tödlichen Treiben! Dem Vulkanismus
sagen den Kampf wir jetzt an. Jetzt
zeigt er sich offen. Reifen brennen
nun auf den Straßen. Zu viel Gummi!
Geschmolzene Masse ”“ schon in Paris
kommt sie den Menschen entgegen.
Bald schon wird sie auch hier sein in Dresden, in Köln und in Stuttgart.
Haben wir denn nicht Recht?
Tod den Vulkanen!
Was die Gespenster dir sagen,
mag dich erregen.
Aber prüfe die Worte!
In God we trust – das ist immer falsch, wenn es der humanen Vernunft widerspricht!