Ich habe gerade den Roman Beduinenmilch von Nirit Sommerfeld fertiggelesen. Ich muss sagen: So bewegt wie bei diesem Buch war ich selten, möglicherweise noch nie vorher.
Eine siebzehnjährige junge Frau reist nach Israel. Sie steht kurz vor ihrem 18. Geburtstag. Sie ist, da ihre Eltern Israelis und Deutsche sind, auch mit einem israelischen und deutschen Pass ausgestattet.
Sie entscheidet sich schon ohne Wissen ihrer Eltern dafür, in Israel Soldatin zu werden.
Doch ihre grausigen Erfahrungen in Israel, die der Leserin oder dem Leser die ganze schlimme Geschichte Israels deutlich macht, bringen sie während ihres Aufenthaltes immer mehr zu dem Entschluss, eben nicht Soldatin zu werden, obwohl sie gerade durch ihre schönen und auch aufregenden Erfahrungen in Israel dieses Land immer mehr als ihre eigentliche Heimat empfindet – was sie ihren Eltern lange nicht mitzuteilen in der Lage ist.
Doch am Schluss kommt alles ganz anders, als sie es zunächst empfunden hat, und sie trifft eine andere Entscheidung als sie es selbst erwartet hatte.
Kategorie: Allgemein (Seite 1 von 96)
Wenn wir mächtigen Männern (oder Frauen) ihre größten Ängste nehmen könnten, dann wäre das für sehr viele Untertanen eine Riesenerleichterung.
Das nun grüne Meer der Bäume
Veröffentlicht am 20. Juni 2025
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Der Tag hat die Lichtflügel rasch entfaltet
im Sonnenglanz strahlt vom Wind gewellt
das nun grüne Meer der Bäume
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Ein Ruhepol und Augenschmaus
als Gegenpol zum bunten Treiben
der Blütenvielfalt in Gärten und Wiesen
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© o)~mm/SyntaxiaSophie 06.2025
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Ein „Doppel-Reziprok-Achtundzwanziger“ nach Helmut Maier
Ich hatte eine ziemliche Erkältung mit zeitweise über 40 Fieber und bin zwar inzwischen fieberfrei, bin aber noch nicht ganz genesen. Ich bitte also mein Fehlen zu entschuldigen,
Geht auf jeden Fall
am Sonntag irgendwie
„links“ wählen!
dann wählen wir halt neu.
Was soll’s?
Nicht vergessen:
Die herrschenden Medien
– das sind die Medien der Herrschaft!
… und ich finde ihn so grandios, dass ich ihn mit euch teilen möchte!
Ich habe im Amtsblatt der Gemeinde Aichwald unter dem Titel „Schlappohrle“ für die entsprechende Fastnachtsgruppe folgende Mitteilung gelesen: „Jetzt isch die Fasnet scho wieder rom“. Miaßt des net hoißa (wann’s Schwäbisch vom Schurwald sei sott): „Jetz isch dui Fasnet schau widder rom“?
Aber die Fasnachtsgruppe, die keinerlei alte Tradition auf dem Schurwald hat, hat ihren Namen von der SPD-Ortsvereins-Zeitung „Schurwaldklinge“ geklaut, die ein Schlappohrle schon lange vor dem Bestehen der Fasnachtsgruppe in ihrer schwäbisch angehauchten Kolumne „Schlappohrle“ zu aktuellen Themen sprechen ließ. Und die Fasnachtsgruppe hat es, als ich auf den Schurwald zog, jedenfalls in Aichwald noch gar nicht gegeben. Vom Schlappohrle ist allerdings schon länger auf dem Schurwald als Geist die Rede, der beim „Weißen Stein“ die Wanderer in die Irre führte.
Was ich nicht verstehe
und was mir fremd vorkommt,
das lehne ich ab.
Und was ich ablehne,
sollten doch andere
auch ablehnen.
Oder etwa nicht?
Nein, diese Meinung
sollte mir zu denken geben,
sollte mich mindestens fragen:
Warum interessiert mich das nicht?
Oder: Warum schreckt mich das ab?
Verfährt die Bundesregierung auch so?
Oder verfährt sie gar nach dem Prinzip der Cancel Culture?