Lyrisches von Helmut Maier

Sehnsucht

Sehnsucht ist furchtbar
wenn sie nicht erhört wird
Sie verschwindet in Neonröhren
Dann tut sie nicht mehr so weh

Aber könnte sie nicht wirklich
ungeheuer viel dazu beitragen
dass eine bessere Welt Wirklichkeit wird

Aber lass mal nur
ein wenig Sehnsucht absterben
Es ist ja noch genügend
in den Speichern die wir schon kennen

Sogar die Sehnsucht nach Frieden
hört tatsächlich nie auf
Wie können wir auch nur annehmen
dass sie einfach in Rauch aufgeht

Aber wir müssen sie befeuern
damit der Frieden schneller kommt
Ja, das ist möglich
Und es ist nötig!

5 Kommentare

  1. quersatzein

    Oh ja, lieber Helmut, die Sehnsucht nach Frieden und Menschlichkeit ist zurzeit die dringendste.
    Und sie bleibt wohl auch vorläufig Sehnsucht und Bitte zugleich und lässt uns die Ohnmacht spüren, die uns immer wieder befällt uns quält.
    Einen lieben Gruss zu dir,
    Brigitte

    • Petros

      Hie schließe ich mich einfach einmal an!

      Sehnsüchtige Grüße
      Petrod

  2. Helmut

    Liebe Brigitte, ich danke dir sehr herzlich für deine anerkennenden und ebenso sehnsüchtigen Worte. Die Sehnsucht darf uns nicht mehr quälen. Es gibt zur Zeit so viele Angebote, das Friedensthema endlich anzugehen, dass ich doch Hoffnung darauf setze.

    Mit ganz lieben Grüßen
    Helmut

    • Petros

      Hallo Helmut,
      ein Gedicht, dass sehr zum Nachdenken anregt. Danke!

      … „befeuern“ heißt für mich auch handeln, Flagge zeigen und laut NEIN sagen zu der Kriegs-Maschinerie, die da zur Zeit in Gang gesetzt wird.

      Gruß
      Petros

      • Helmut

        Ja, das müssen wir tun, lieber Petros!

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