hans,
der pfleger,
macht
thomas,
den behinderten,
mobil
hans,
der pfleger,
macht
thomas,
den behinderten,
mobil
hans,
der pfleger,
macht
thomas,
den behinderten,
mobil
Lyrisches von Helmut Maier
hans,
der pfleger,
macht
thomas,
den behinderten,
mobil
hans,
der pfleger,
macht
thomas,
den behinderten,
mobil
hans,
der pfleger,
macht
thomas,
den behinderten,
mobil
Über die Klippen
des Kapitalismus gesprungen;
ohne schwimmen zu können.
Wie anders würde ich
ein Held in mythischen Texten?
Unter den schattenspendenden
Stadtparkbäumen,
solange es sie noch gibt
vor den Investitionen
der Baumafia,
schlafe ich illegitim:
Ich sollte doch hinaus
ins Schlachtfeld
der Kapitalismuskritiker,
sollte hellwach
Prophetien verkündigen
vom bedingungslosen Grundeinkommen,
bezahlt von den überhöhten Gewinnen
der Geldscheffler.
Aber ich habe ja noch nicht
meinen Frühstückskaffee getrunken;
gerade mal bin ich geneigt,
mein Blog-Gewitter zu verbreiten,
das doch nur rieselt,
weil die Leute den amtlichen
Wetternachrichten
in den harmlosen Zeitungen
mehr glauben
als der Wahrheit.
Und mir fehlt der bissige
Postbriefträger,
der die Aufmerksamkeit
auf den Hund lenkt
und darauf,
wo er begraben ist.
Also drehe ich mich lieber wieder
um in meinem Bett
und schnarche
wie die Leute,
die mich nicht hören.
Aber dabei träume ich schlecht.
Ein Alp sitzt mir im Nacken.
Kennst Du seinen Namen
und seine Gesetze?

S’isch scho bald achde.
Wenn i jetzt wach werda däd,
kenndasch Du heiit an early-morning-Tee griaga!
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Weiße Rosen auch bei uns,
sind sie auch erst gelb gewesen.
Erst im Alter blühn sie so;
ehrfurchtheischend weiß geworden ”¦……
Dass Schönheit ja und
Fluchtverhalten doch so eng
verbunden scheinen!
Dem Schmetterling schau ich nach
und mir bleibt nur ein Lächeln.
Das Amselecho.
Zeichen der Verbundenheit.
Übereinstimmung.
Völlig geschlossenen Auges
hab ich den Rosenduft genossen
und war nicht gewahr der summenden Biene.
*ein Achtundzwanziger

Wer wirft Bomben, haut Köpfe ab?
Wer wohl? Der Krieg oder der Frieden?
Also: Heiliger Krieg? Heiliger Frieden!
*ein Achtundzwanziger
Lass uns den Weg der Gerechtigkeit gehn.
Das soll Richtschnur sein. Das soll gelten.
Kommen soll Klarheit und Frieden,
Leben in Wahrheit und Recht.
Das soll Richtschnur sein. Das soll gelten.
Gelten soll endlich die Liebe,
sie soll geschehn unter uns.
Die soll Richtschnur sein. Die soll gelten.
Wege durch Leid und Entbehrung,
die sollen führen dorthin.
Das soll Richtschnur sein. Das soll gelten.
Sehn wir in uns einen Anfang,
machen bald andere mit.
Lass Liebe Richtschnur sein. Sie soll gelten.
Ein grandioses Geschmacksfest
aus der tiefgründigen Blume Frucht:
Wir verdanken’s den Leuten des heißen Lands.
*ein Achtundzwanziger
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