Die Bishnoi.
Sie lieben die Menschen.
Sie lieben die Tiere.
Sie lieben die Pflanzen.
Wie sich selbst.
Die sich so nennen;
ich schätze sie sehr.
Ich achte sie.
Sie sind Vorbild.
Sie sind Bishnoi.
Wie kann man
anders sein?
Lyrisches von Helmut Maier
Die Bishnoi.
Sie lieben die Menschen.
Sie lieben die Tiere.
Sie lieben die Pflanzen.
Wie sich selbst.
Die sich so nennen;
ich schätze sie sehr.
Ich achte sie.
Sie sind Vorbild.
Sie sind Bishnoi.
Wie kann man
anders sein?
Rechtsstaat
ohne die garantierten Rechte?
Treten Umfragen
nun an die Stelle des Rechts?
Pöbeldemokratie?
Beugt sich ihr
die herrschende Politik?
Nein!
Ich spreche nicht von der Türkei.
Auch Trump ist mein Thema nicht.
Schon gar nicht Putin.
Ihn kümmert Mehrheitsmeinung
weniger bis gar nicht.
Gerechtigkeit
müsste die Grundlage sein
von Demokratie und Rechtsstaat.
Perfekt muss es nicht gewesen sein,
das Leben,
aber gelebt gewesen muss es sein,
dann ist es eines Tages
vollendet.
Diese Vollendung als Verheißung
vor sich zu haben,
macht stark.
Zerfledderte Wolkenschleier
am östlichen Sommerhimmelblau
künden von dem nötigen Wetterwechsel.
Im Westen baut sich schon passend
die schwarze Wolkenmauer auf.
*ein Janka
Drüberstehen können wir nicht
über allem, was uns anficht:
der trockene, heiße Sommer,
die vertrocknende Demokratie,
das versteckte Leiden so vieler Menschen
in diesen grässlichen, unmenschlichen Zeiten.
Aufbegehren müssten wir,
weil ja alles zu tun hat miteinander,
wenn wir zu matt nicht wären,
zu sehr beschäftigt mit unseren eigenen Sorgen.
Sind wir nur noch beschäftigt
mit dem Versuch
alles irgendwie
zu ü b e r s t e h e n?
Der „Butterkuchen“
oder einfach ( 😉 ) „kouign amann“ [kweng amann].
D i e Spezialität!
*Doch, doch: gesprochen ein Senryu
Der Mars: Fußnote des Mondes.
Der war soeben noch verschwunden.
Aber nur als Silber-, nicht als Kupfermond.
*ein Achtundzwanziger
Von welcher Giebelspitze
dränge mein Lied
an das Ohr Vieler?
Es müsste dann auch
ein blauer Tag sein wie heute
und mich umfinge die Sehnsucht,
immer diesem Blau
verbunden zu bleiben
in einer unendlichen Situation
wie dieser noch vor der Mittagshitze.
Und alle verstünden mein Lied,
alle wenigstens, die es anginge
und die glücklich wären,
es gehört zu haben
und es nachzusummen
und wieder und wieder
den Text sich vorzunehmen
und zu durchdringen.
Die Amsel aber
macht mir den Platz streitig;
so lausche ich eben ihrem Gesang.
Zu meinem Glück regnete es,
als ich aus dem Kaufladen rausging.
Sonst hätte ich den Schirm dort stehen lassen. 😀
*ein Achtundzwanziger
Bretonischer Wind.
Wie er doch weht so geschwind!
Mit ihm geht die Zeit.
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