Birnenbaumblüten:
Schneehäufchen von Grün umrankt.
Zartrosa und weiß
die Nachbarn: Apfelblüten:
Aurora und Abendrot.
Lyrisches von Helmut Maier
Birnenbaumblüten:
Schneehäufchen von Grün umrankt.
Zartrosa und weiß
die Nachbarn: Apfelblüten:
Aurora und Abendrot.
In dieser Zeit der Blütenfülle
gabst Du Dein Leben dieser Erde
zurück, auf der Du stolze
Gebäude errichtetest.
Du tatest es mit jener
abschiednehmenden Gebärde,
die hinzunehmen, was
als unabänderlich sich
schließlich hat erwiesen,
doch erlaubte.
Krieg hast Du wohl erlebt
und trautest dem Frieden mehr,
den Du ersehntest
und der die Schaffenskraft
Dir gab.
Nun hast Du Frieden
ganz gefunden
und wir trauern
trotzdem.
Siehe auch die Informationen in den Kommentaren 3 und 4!
Violetter Traum
Blütenschaum auf den Wiesen
Golddurchwirkt auch noch
Sag: „Oben bleiben.
Kein Stuttgart 21.“
Untergrund? Niemals.
Kopfbahnhoffreunde voran:
Es geht um unsere Stadt.
Himmel monochrom
Zwei Tage lang der Genuss
Endlich war Ruhe
Inselwege gehen.
Selbstgewähltes als Insel.
Selber zur Insel erklärte Zuflucht.
Das Flüsschen reiht Erkanntes,
Bekanntes, Bekenntnis gewordenes
aneinander.
Bekanntes, Kennengelerntes,
gibt neues Vergnügen
bei jedem Wiederbegegnen
zur rechten Zeit.
Auf der Wanderung,
also laufend,
begegnen wir Küchenschellen,
veilchengarnierten.
Anstiege aus dem Flusstal
gewähren die Fülle schließlich.
Wo auf der Heimfahrt
sinkt der glühende Sonnenball
hinter die Horizonte?
Isoliert betrachtet:
Vereinzelung.
Trotz allem Eingebundensein
in verwaiste Flughäfen
(keine Kondensstreifen
heute am monochromen Himmel)
und weltweit gelistete
Email-Konten.
Ein Weltbild
im Kopf.
Blütenast segnend
über das Remstal gereckt;
Kirschblütenweihe
Erst waren Deutsche nur
mitschuldig an einem
Völkermord dann
begingen sie
selber
einen.
Nur noch
perfekter.
Genozide:
Aghet und
Holocaust.
So etwas
zeigt man den Deutschen
lieber erst tief in der Nacht.
Erst wenn man
so was für einen
Kriegsgrund benötigt,
wird man es auch am Tag
thematisieren.
Es herrschten drei Matres am Rhein
zur Zeit der Kelten so fein,
doch sie wurden vergessen
und es entstand unterdessen
die Herrschaft vom Männerverein.
In dem Kaiserreich dann aller Preußen
da meinten die Männer zu beweußen
dass Frauen nichts können;
man wollt ihnen nicht gönnen,
dass manche sie wünschten zu preisen.
Doch gab es so manch”˜ Unentwegte,
die mehr als die Männer bewegte.
Doch wieder vergessen
wurden sie. So besessen
war´n die Männer, die’s damals aufregte.
Heut kennt man sie wieder beim Namen;
sie fallen noch immer aus dem Rahmen
des heute Gewohnten,
die niemals Geschonten.
Ihre Namen möcht ich gern einrahmen.
Als wir in Nordrhein-Westfalen zum Friedenskongress in Essen waren, da haben wir die Gelegenheit genützt, uns auch die Ausstellung in der Fernuniversität Hagen über Hedwig Dohm anzuschauen. Ich habe hier im Blog schon über sie berichtet. Das Nordrheinwestfalen-Ticket zur Feier der Kulturhauptstadt Essen hat uns den Besuch auch in Hagen erleichtert.
Anlässlich des Internationalen Frauentags habe ich auch über Clara Zetkin berichtet, die diesen Kampftag ins Leben gerufen hat.
Nun habe ich kürzlich noch einen zweiteiligen Film über Hope Bridges Adams Lehmann im ZDF gesehen, die erste Ärztin in Deutschland. Sie war eine Freundin von Clara Zetkin.
Diese drei Frauen haben mich an die drei Matres erinnert, die zur Zeit der Kelten verehrt wurden. Deshalb ”“ aber ohne zu behaupten, dass nur diese drei Frauen im neunzehnten Jahrhundert so Besonderes geleistet haben ”“ habe ich hier drei Links zu Informationen über sie zusammengestellt:
https://wapedia.mobi/de/Hedwig_Dohm
https://wapedia.mobi/de/Hope_Bridges_Adams_Lehmann
https://wapedia.mobi/de/Clara_Zetkin
„Friedensmission“
„Verteidigung am Hindukusch“
„kriegsähnliche Zustände“
„umgangssprachlich Krieg“
Hurra, wir nähern uns der Realität.
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