Maier-Lyrik

Lyrisches von Helmut Maier

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Beobachtungsposten*

Die Scheibe der offenen Tür:
blanker Spiegel hin zur Terrasse:
Munter umherhüpfen seh ich ein Spätzchen.

Ich glaube wohl, es kennt mich bereits.
Aber erschrecken will ich es nicht.

*ein Janka

Umstieg 21

Echt toll ist Umstieg 21.
Die alten Pläne sind schon ranzig.
Und viel zu teuer sind sie auch.
Vernünftig sein ist schönster Brauch.
Wir brauchen nicht nen Tiefbahnhof.
Wer das nicht einsieht, der ist doof.
Wir brauchen guten Bahnverkehr.
Wer noch verkehrt verkehrt, ach sehr
verkehrt und völlig blind ist der.
Wir wollen einfach oben bleiben.
Daran wird mancher sich noch reiben
und hoffentlich nicht zu spät merken:
die Bahn muss man ganz anders stärken:
Jede Idee um umzusteigen
lässt die S 21- Fans bald schweigen.

(Darum kommt zur Großdemo:
https://www.facebook.com/BeiAbrissAufstand/posts/996167490527437?pnref=story)

SIEHE AUCH: https://www.swr.de/landesschau-aktuell/bw/kommentar-zu-kosten-bei-stuttgart-21-schluss-mit-dem-gewurschtel/-/id=13831004/did=17738704/nid=13831004/1rtgz0d/index.html

Aphorismus 10/16

Die Staatsform, die nicht auf das Gemeinwohl zielt, kann ich nicht als demokratisch bezeichnen, auch wenn alle gängigen Regularien der demokratischen Willensbildung eingehalten werden.

Ein schwäbischer Ländler

Ha Donder aber au:
Horch, was i iberleg:
Wenn i ned leaba däd,
wär i scho dood.
Odder i wär no net,
no gar net gebora,
wär no a Traum,
vo meine Eltra a Traum.
Ob i a Alptraum wär
odder a Fraid,
des wär no gar et klar
vielleicht sogar.
Abber was soll’s au scho,
s’isch halt net so
Ben i no gar net dood,
leab i halt no.

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