Tropfen an den Fensterscheiben.
Schwarze Wolkenhaufen am Himmel.
Seltsam nach einem Sonnentag wie gestern.
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*ein Achtundzwanziger
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Von jeher haben die Herrschenden
eifrig versucht durch Aufputschen
der Untertanen zu erreichen,
dass sie die Schuld am Töten von Gerechten
und am blutigen, menschenverachtenden Krieg
mit den Beherrschten teilen konnten.
Heutzutage haben demokratisch Regierende
dieses Verfahren automatisiert und
institutionalisiert.
Was leuchtet selbst in trübster Zeit?
Orplid ist es. Es trägt die Hoffnung.
Es ist kein Traum. Es steht für ew’ge Wunder.
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*ein Achtundzwanziger
Ein glückseliger Tag befreit:
Massenweise menschliche Menschen.
Niemand plädiert für das Recht des Stärkeren.
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* ein Achtundzwanziger
Was gegen ein bedingungsloses Grundeinkommen spricht*
Existenzangst macht Bürger fit.
Wie sollten Bosse sonst sicher sein,
dass durch jene ihre Gewinne sprudeln?
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*ein Achtundzwanziger
Frühlingssonne! Wenn auch nur kurz!
Ein gar überirdisches Wunder!
Aber steht sie nicht für irdische Wunder?
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*ein Achtundzwanziger
Als Komplementärgedicht hat Edith Hornauer folgenden Achtundzwanziger beigesteuert:
Frühlingssonne, wie neu gebor´n,
ist bereit, schon alles zu geben.
Ihre Strahlen wärmen uns Herz und Seele.
Einen weiteren wunderschönen Begleit-Dreizeiler hat Isabella beigesteuert:
Licht kehrt zu uns zurück
Leben und Freude, Hoffen und Träume
füllen die kalten staubigen Winterräume
Verabschiedet sich der Winter?
Taumelnd, die Gefühle berührend,
fallen wohl letzte Schneeflocken vom Himmel.
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*ein Achtundzwanziger (https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/)
Es gibt gute und böse Opposition.
Aber nicht so vollständig gute.
Und wohl auch nicht so ganz böse.
*ein reziproker Achtundzwanziger
Es gibt gute und böse Menschen. Bestimmt!
Aber nicht so vollständig gute.
Und wohl auch nicht so ganz böse.
*ein reziproker Achtundzwanziger
Fast uf allet muss man warten:
Erst in Berlin uf ne Regierung;
am Frühlingsanfang uf’n Frühlingsanfang.