Schleierwolken ziehn übers Land;
sie bringen keinen Regen mit sich.
Nur Hitze führen sie mit sich im Gepäck.
*ein Achtundzwanziger
Lyrisches von Helmut Maier
Schleierwolken ziehn übers Land;
sie bringen keinen Regen mit sich.
Nur Hitze führen sie mit sich im Gepäck.
*ein Achtundzwanziger
Heute Abend geht es Essen;
ein ganz prächtiges Gyrosgericht,
ne Moussaka oder Fasolakia.
*ein Achtundzwanziger
Hinter dem Nachbarhaus ragt es,
das grüne Dreieck spitz nach oben.
Aus Zweigen gemacht, als ob es ewig wär‘.
Eine schöne Baumspitze ist es.
Rechts das Dach ist die Grundseite.
*ein Janka
Schönes Wetter macht mich glücklich,
denke ich seit neuestem nicht mehr;
seit der neuen Sicht auf den Klimawandel.
Temperaturhöchstwerte und
blauer Himmel sind Warnzeichen.
* ein Janka
So sehr fremd wir geworden sind.
So vertraut sind uns fremde Ufer.
Wir kennen sie doch aus unseren Medien!
Doch kennen wir sie wirklich?
Sind sie nicht Fantasien?
*ein Janka
Grässlich!
Montag auf der Montagsdemo.
Heute in Büchel.
In der Eifel.
Wo niemand weiß,
was da bewacht wird.
Niemand?
Obwohl wir dort waren!
Und die Polizei kam.
Nein, kein Verhör. N u r ein paar Fragen!!
Aber keine nach den Atomwaffen, die dort verwahrt werden!
Und k e i n e Fragen,
w a r u m wir dort waren!
Das silberne Meer.
Die Felsen hineingestreut.
So und nicht anders!
Rund um Göttingen gelaufen,
erhaben auf einem Rundweg,
auf einer alten Wallanlage.
Zuletzt war der Weg zum See
– der am Sandweg –
noch zu Fuß zu erreichen,
– am Abend zuvor noch Festort -.
So ging ein Tag zuende.
Und ein Fest-Wochenende!
So dumm, wie ich bin,
verbrauche ich die Zukunft,
die ich nicht mehr kenn‘.
Meine Enkel aber schon,
soweit sie weitermachen.
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