Die Hitzewelle ist vorbei.
Es regnete wieder und füllte
erneut das Regenfass zum Überlaufen.
Die kalte Luft füllte die Zimmer;
man kann jetzt wieder gut schlafen.
*ein Janka
Lyrisches von Helmut Maier
Die Hitzewelle ist vorbei.
Es regnete wieder und füllte
erneut das Regenfass zum Überlaufen.
Die kalte Luft füllte die Zimmer;
man kann jetzt wieder gut schlafen.
*ein Janka
Harald Lesch verkündet das Ende.
Wir Alte werden es nicht mehr erleben.
Ende oder Wende?
Ist das noch die Frage?
Ist das nicht die Frage
von vorgestern?
Lesch verkündet das Ende.
Natürlich n u r das Ende
der jetzigen Generation
der Jüngeren.
Aber das Ende!
Denn kann man das noch denken,
was nötig wäre?
Schleierwolken ziehn übers Land;
sie bringen keinen Regen mit sich.
Nur Hitze führen sie mit sich im Gepäck.
*ein Achtundzwanziger
Heute Abend geht es Essen;
ein ganz prächtiges Gyrosgericht,
ne Moussaka oder Fasolakia.
*ein Achtundzwanziger
Hinter dem Nachbarhaus ragt es,
das grüne Dreieck spitz nach oben.
Aus Zweigen gemacht, als ob es ewig wär‘.
Eine schöne Baumspitze ist es.
Rechts das Dach ist die Grundseite.
*ein Janka
Schönes Wetter macht mich glücklich,
denke ich seit neuestem nicht mehr;
seit der neuen Sicht auf den Klimawandel.
Temperaturhöchstwerte und
blauer Himmel sind Warnzeichen.
* ein Janka
So sehr fremd wir geworden sind.
So vertraut sind uns fremde Ufer.
Wir kennen sie doch aus unseren Medien!
Doch kennen wir sie wirklich?
Sind sie nicht Fantasien?
*ein Janka
Grässlich!
Montag auf der Montagsdemo.
Heute in Büchel.
In der Eifel.
Wo niemand weiß,
was da bewacht wird.
Niemand?
Obwohl wir dort waren!
Und die Polizei kam.
Nein, kein Verhör. N u r ein paar Fragen!!
Aber keine nach den Atomwaffen, die dort verwahrt werden!
Und k e i n e Fragen,
w a r u m wir dort waren!
Das silberne Meer.
Die Felsen hineingestreut.
So und nicht anders!
© 2026 Maier-Lyrik
Theme von Anders Norén — Hoch ↑