Auf den Schneehügel hüpfen,
Hohes nach unten treten,
das Loch wieder füllen,
auf solidem Fundament
den Schneemann sich nach dem
Himmel recken lassen
mit erhobenen Steckenarmen
und in das Leben neu wandern
ohne Sorge,
dass der Schnee schmilzt.
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Hoffnung ist die notwendige Voraussetzung für sinnvolles Handeln.
Ein Zitat aus China im Radio
(im Zusammenhang mit der geringen Verbreitung
von Büchern von Astrid Lindgren
– vor allem Pippi Langstrumpf)
habe ich noch im Ohr:
„Wir erlauben unseren Kindern nicht aufzumucken.“
Heißt das:
„Wir erlauben unseren Kindern,
nicht aufzumucken.“?
Oder:
„Wir erlauben unseren Kindern nicht
aufzumucken.“?
Und was können wir daraus
über uns selber erfahren?
Frostbeulen fürchte auch ich.
Und erfrieren darf keines.
Nicht ein einziger Mensch.
Aber den fruchtbaren Frost,
der keinen tötet,
willkommen heißen
will ich ihn doch:
Samen macht er bereit
zum Keimen.
Ach, der Frühling
gibt Recht erst
der Hoffnung.
Können wir sie
nicht denken
davor?
Gütig war die Göttin.
Gott hatte mich ja gerufen,
die Kirchengemeinderätinnen zu wählen
für seine Kirche
heute.
Sie aber schenkte mir auf dem Weg
Wa(h)lnüsse 😉 vom Baum,
heruntergeworfen
durch ihr Wehen.
Anklicken lohnt sich: Raumwelten von claire.delalune
Goldstücke mit denen
Der Herbst den verfrühten
Winter beschwichtigen
Möchte Birkenblätter
Auf dem frischgefallenen
Schnee
Ubi habitare? Habit. Gewohnheit. Gesellschaftsbild Wohnung. Zeiten, in denen Hausmädchen moderner sind als Hausmütterchen. Und Späteres weniger modern als Früheres. Vielleicht war die Stuttgarter Kochenhofsiedlung mit ihren steilen Dächern von 1933 wirkmächtiger als Le Corbusier und seine Kollegen, die Dachgärten planten für die Weißenhofsiedlung: Internationale Ausstellung. 1927 in Stuttgart. Wohnen, wo andere vorher hinwanderten auf ihrem Sonntagsausflug (ins Ausflugslokal des Herrn Weiß: dem Weißenhof). Wohnen in einer mobilen Welt. Mobiliar als Immobilien-Teil. Umzug als Reise nur mit dem Koffer. Gepäckträger denkbar. Möbelpacker nicht. Araberdorf war der Vorwurf der Unverständigen: Ent-Würfe braucht Traditionelles nicht: Es lebe das romantische Deutschland mit roten Dächern.
Normen sind keine Garantie fürs Ideale, eher fürs nur Normale.
(Angeregt durch „Vom Ideal-Gedicht“ von Petros: auf dieser Seite (bitte anklicken). Vielen Dank, Petros!)Ein wortloses Lächeln im Herbst kann mehr wert sein als alle Aufgeregtheiten des Frühlings.
(Angeregt durch „Gemeinsame Erfahrungen“ von Sabine Fenner: hier. Vielen Dank, Sabine!)