Zum Welttag der Poesie am 21. März – erinnert durch Brigitte Fuchs – angeregt durch syntaxia
Ja, Worte wirken.
Worte in Sätze gewirkt.
Hartnäckig und schön.
Lyrisches von Helmut Maier
Zum Welttag der Poesie am 21. März – erinnert durch Brigitte Fuchs – angeregt durch syntaxia
Ja, Worte wirken.
Worte in Sätze gewirkt.
Hartnäckig und schön.
Schneeflockentänzchen
Rund um Forsythien rum
Frühlingstraum doch schon
Wüssten wir, was wahr ist,
wir wüssten zu leben,
betteten uns in
Wohnzimmer der Erinnerungen,
versteckten das Runde
unserer Träume
in Quader von
fensterflächenverhangenen
Meisterhäusern.
Aber Ornamente,
mit denen wir das
unerlebte Leben genießen
könnten,
würden uns fehlen.
Und Wahrheiten,
denen wir trauten,
so einfach wie Quader
sind sie ja doch nicht.
Und Organisches
wächst aus den Funktionen,
wie der Zweck die Form
wohl gebiert,
wenn sie nicht selber
sich dennoch entwickelt
aus ihrem sinnvollen Samen,
ganz zweckfrei.
Und wir träumen und sind.
für ein paar wenige Tage aus familiären Gründen. Ich werde mich freuen, von Euch gehört zu haben.
Ich lebe lieber in der Angst
als in der Sorge,
weil ich mir dann
vom Schicksal etwas borge:
Weil ich ja da
nicht die Verantwortung empfinde
und mich im Treibenlassen
wiederfinde.
Das ist bequemer allemal,
ist´s leider manchmal auch ´ne Qual.
Heute findet man mein erstes in einem Buch gedrucktes Gedicht bei Brigitte Fuchs.
Die Modernität der Wegelagerei ermisst man an den Preissteigerungen des Sprits zur Osterreisezeit.
Sie tragen mich ja.
Wellenberge und ”“täler.
In unsrer Landschaft.
In der Narkose des Wegschauens
verschwimmen die Strukturen
des Baumgeästs.
Ornamente gerinnen
zu Klumpen
monströsen Ekels
vor lauter Sonnenglanz
hinter den Augenlidern.
Recht und Unrecht
verlieren völlig
Konturen.
Hände.
Handling.
Handle.
Händel.
Heilende Hände.
Helfersyndrom.
Hände in den Schoß?
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