Unschuld des Schneetuchs
und Schuld des eisigen Winds
an dem Erfrieren.
Und doch sind sie Geschwister.
Sprechen sie sich vielleicht ab?
–
Kommentargedicht zu Utas Wintertag
Lyrisches von Helmut Maier
Unschuld des Schneetuchs
und Schuld des eisigen Winds
an dem Erfrieren.
Und doch sind sie Geschwister.
Sprechen sie sich vielleicht ab?
–
Kommentargedicht zu Utas Wintertag
Frostbeulen fürchte auch ich.
Und erfrieren darf keines.
Nicht ein einziger Mensch.
Aber den fruchtbaren Frost,
der keinen tötet,
willkommen heißen
will ich ihn doch:
Samen macht er bereit
zum Keimen.
Ach, der Frühling
gibt Recht erst
der Hoffnung.
Können wir sie
nicht denken
davor?
Reprint von „Apologie“ vom 14.11.2007, auch (und nur im letzten Teil des Textes) aus Anlass der gegenwärtigen Situation; damals nur von Petros kommentiert.
Während Diplomaten in Kairo argumentieren geht das Blutvergiessen in Gaza weiter– Die Opferzahl ist bereits auf über 700 angestiegen, mehr als die Hälfte davon Zivilisten, und darunter über 100 Kinder. Israelische Panzer, Flugzeuge und Artillerie bombardierten dicht besiedelte Gebiete und trafen dabei auch mehrere UN-Schulen. Tausende wurden verletzt und 1,5 Millionen Menschen stecken in dieser gefängnisgleichen Enklave fest – die Grenzen sind abgeriegelt. Die Hamas kämpft weiter und setzt die Raketenangriffe fort.
Unsere Bemühungen können wirklich einen Unterschied machen – Israels Aussenministerin gesteht ein, dass intensiver internationaler Druck eine Waffenruhe herbeiführen könnte. Aus diesem Grund übermittelten wir unsere Petition an Entscheidungsträger der UNO, der EU und der arabischen Liga und publizieren unsere Botschaft in einflussreichen Zeitungen wie der Washington Post. Unerhörterweise blockiert Präsident Bush noch immer eine seriöse internationale Resolution und versucht eine verdrehte Alternative, die Israels erdrückende Isolierung des Gazastreifen legitimieren würde, zu erlangen.
Genug ist genug! Die Tötung von Zivilisten muss aufhören und wir dürfen nicht zulassen, dass Bush& Co eine fair verhandelte Waffenruhe verhindern. Über 300,000 Bürger unterzeichneten unsere Petition. Mit Ihrer Hilfe gelangen wir auf eine halbe Million. Unser Aufruf wird in einer schlagkräftigen Anzeige in der Washington Post veröffentlicht – Folgen Sie dem unten stehenden Link, um die Anzeige zu sehen, die Petition zu unterzeichnen und die Kampagne bei Freunden und Bekannten weiterzuerzählen:
https://www.avaaz.org/de/gaza_time_for_peace
Viele europäische und arabische Staaten machen setzen sich für einen sofortigen Waffenstillstand ein. Doch Bushs „Waffenruhe“ zirkuliert hinter den Kulissen und schliesst die Hamas von einem Deal aus und lässt Israel freie Hand. Dieser Plan hätte katastrophale Folgen und würde nur die Gewalt und den Hass weiter anfeuern. Bushs Absichten stossen auf relativ wenig Kritik in den USA, vor allem weil die Stimmen für Frieden bis jetzt relativ leise waren. Auch für Barack Obama wird es schwierig werden Amerikas Vorgehensweise zu ändern, falls die Stimmen für Frieden nicht lauter werden. Doch es gibt diese Stimmen, und zwar in der progressiven jüdischen Gemeinschaft, deren Ruf für einen fairen Deal, der die Sicherheit der Zivilbevölkerung beider Seiten sicherstellt, durch unsere Anzeigen gestärkt wird.
Damit ein Waffenstillstand von Dauer sein kann, muss er die Zivilbevölkerung schützen und alle Angriffe, sowohl israelisches Bombardement und Bodenoffensive, als auch auf Israel, beenden. Internationale Beaufsichtigung wird dringend benötigt, damit die Grenzen geöffnet und Nahrungsmittel-, Treibstoff-, Medizin- und Warenlieferungen wieder möglich werden. Nur so kann eine Eindämmung des unter der Blockade zunehmenden Waffenschmuggels, sowie auch der Waffenstillstand auf beiden Seiten, garantiert werden.
Berichten zufolge könnte Israel einem solchen Abkommen zustimmen und auch die Hamas lässt Kompromissbereitschaft erkennen. Sie und Israel sollten herausgefordert werden, um zu sehen ob beide ihr Wort halten. Es gibt für beide Seiten keine militärische Lösung. Es ist höchste Zeit, dass sich die Weltmächte für eine faire Lösung einsetzen, die den Zivilisten auf beiden Seiten Frieden und Sicherheit ermöglicht. Unterzeichnen Sie jetzt unsere Petition und senden Sie diese Botschaft an alle die Sie kennen weiter – Wir publizieren sie in der Washington Post und anderen Zeitungen und übergeben sie an das Obama-Team, den UNO-Sicherheitsrat und an Europäische Regierungschefs:
https://www.avaaz.org/de/gaza_time_for_peace
Mit Hoffnung und Entschlossenheit
Paul, Pascal, Graziela, Ricken, Luis, Paula, Brett, Ben, Iain, Alice, Veronique, Milena und das gesamte Avaaz Team
Also in letzter Zeit auch kaum Kommentare von meiner Seite möglich – und voraussichtlich auch noch nicht gleich wieder.
Dessen bin ich
mir sicher:
einen Gott,
der dir befiehlt,
deinen Bruder,
deine Schwester
zu töten,
einen solchen Gott,
eine solche Göttin
gibt
es
nicht.
Dagegen ist
die Frage,
ob es
eine Göttin,
einen Gott
überhaupt
gibt,
zweitrangig.
Wie viel Krieg
hab ich schon ins Gebet
genommen
und nun plötzlich
bring ich kaum mehr
die Hände zusammen.
Gelähmt ist der Aufruhr
meiner Gefühle.
Ich find´s nur noch
zum Kotzen.
–
Das ist ein Kommentargedicht zu “Nimm den Frieden ins Gebet” von Petros.
Unsere Mitarbeiter sind gerade alle
im Gespräch. Bitte haben Sie etwas
Geduld. Dudeldidu, dudeldidu, dudel-
didu usw. Unsere Mitarbeiter sind gerade
alle im Gespräch. Bitte haben Sie etwas
Geduld. Dudeldidu, dudeldidu, dudel-
didu, dudeldidu usw. Unsere Mitarbeiter
sind gerade alle im Gespräch. Bitte haben
Sie etwas Geduld. Dudeldidu, dudeldidu,
dudeldidu, dudeldidu usw. Unsere Mit-
arbeiter sind gerade alle im Gespräch.
Bitte haben Sie etwas Geduld. Dudeldidu,
dudeldidu, dudeldidu, dudeldidu usw.
Unsere Mitarbeiter sind gerade alle
im Gespräch. Bitte haben Sie etwas
Geduld. Dudeldidu, dudeldidu, dudel-
didu, dudeldidu, dudeldidu usw. Unsere
Leitungen sind zur Zeit alle
belegt. Bitte versuchen Sie es
zu einem späteren Zeitpunkt
noch einmal. Vielen Dank.
Aus. Tütütütütü. Aha, DSL-
Störung. Tütütütütü………
Schlangenarmig verzwirbelt,
adrig verzweigt,
rindenstarrend abgeschottet
nach außen:
Baumgeäst-Grafik.
Struktur dominiert
die Substanz,
während das Eis
vorherrscht,
kristallin
bis ins Kleinste.
tinsall
untelier
sedoofoo
9JLVW
tesiskin
expromme
trost
Lichtglitzerpunkte
eistropfenbehangener
Äste und Zweige
Starres Verharren erlaubt
Ständig wechselndes Funkeln
–
Das Kommentargedicht dazu von Hermann Josef:
im blattgeäst
verschobener tage
zwischen zwei seiten
aus unbeschriebenem schnee
funkelt wechselndes licht
erfriert in verzweigungen
aus bewegung und starre
am kalten wasser
aus eisglitzerndem blau
–
Das herrlich ver-dichtete Kommentargedicht von lylo:
von ästen und zweigen
ein eisiges tropfen
glitzerndes licht
im verharren
doch funkelt
(c) lylo
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