Maier-Lyrik

Lyrisches von Helmut Maier

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Hoffnungslos

Hoffnungslos
ist das Schwelgen
im Jammern.
Mund und Nase
leiten das Wasser
des Ertrinkens
dir in die Lungen

gegenwehrlos.

Kommentargedicht von Paul Spinger :

Ach wie schön ist ´s melancholisch
Vor dem Kerzenschein zu sitzen,
Während andre diabolisch
In der guten Laune schwitzen.

Kommentargedicht von Petros :

Ich schreib so gern Satire.
Das ist, weil ich mich ziere.
Und in verzerrten Bildern
Lässt sich so manches schildern.
Ganz ohne ein Betroffen
Mit und mit ohne Hoffen.

Aphorismus 3/09

Die Plausibilität sollte die Realität verändern können und nicht umgekehrt.

Siehe Curts Kommentar zum Aphorismus 2/09 !

Paul Spingers Kommentargedicht dazu:

Welche Wirkung hat ein Grund?
Was ist nur ein Zufallsfund?
Was ist Wissen, was ist Glauben? ”“
Lasst das Menschsein euch nicht rauben!

Denn im Grunde wisst ihr nicht,
Ist das Wissen nur Gesicht.
Und in Wahrheit wisst ihr auch,
Vor dem Denken kommt der Bauch.

Verzweigung

Abzweigen
vom Mainstream.
Nichts abzweigen,
was einem nicht zusteht
vom allgemeinen
Reichtum.

Das wären Zustände,
wie man sie sich
nur wünschen könnte:

Fruchttragende Äste
spreizten sich ab
vom Stamm:
Wohlstand für alle.

Irena 2009

Irena,
Sonnenkind,
friedvolle Künderin
weltweiter Sonnenkräfte,
wägend den Wert neuen Lebens,
windumtost, doch zerstörend ja nimmer.
Eirene

durch Wind, Wasser, Sonne.

Diesen „Link zur Irena 2009 will ich noch hinzufügen:  https://www.eurosolar.de/de/index.php?option=com_content&task=view&id=868&Itemid=213

Die Kommentargedichte von Paul und Petros lassen sich bestimmt mit und ohne diesen Hinweis lesen:

Paul:

Sie, die lieblichste der Horen,
Wird von dir zu Recht beschworen.
Ihre wunderbaren Kräfte
Stören alle Kriegsgeschäfte.

Petros:

Verstopft das Füllhorn…
Sie haben ab- / gedichtet
Bleibt uns der Frieden.

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