Maier-Lyrik

Lyrisches von Helmut Maier

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Generiertes Gedicht II

zarte Vokabeln

die Vokabeln sind beschwipst
beschwipst jedoch zart
wären sie
bündig aber doch zart
wie zart wären die Nöte
und auch Blüten

lasst euch schwanken, Nöte
so wie die Vokabeln

lasst euch sammeln , Wörter
schwanken in zeitloser Zahl!

hor.de

Ich war schon ewig nicht mehr bei hor.de .
Nun habe ich dort gesehen, dass das Alphabet als Art Generator benützt wird. Ok, auch eine Methode: Ach-o-brav

Eigentlich müsste ich öfter dort vorbeischauen. Vieles spricht mich an, vor allem kurzkommentierte Meldungen in Fülle.

Bitte unbedingt die „Berichtigung“ in Dirks Kommentar lesen, wenn Interesse besteht.

Glaskristall

Die tausend Möglichkeiten
tröstlicher Farbenspiele
von einer Ecke des Kristalls
an meine Zimmerdecke,
Zimmerwand und Iris
meines Auges
hinverschwendet;
als Wechselspiel,
ein Feuerwerk der Funken, Farben,
fontänenhaft gar sprühend,
in Regenbogenbildern
treu wie für Ewigkeiten,
vergänglich in natura,
in Erinnerung geprägt
doch dauernd.

Sie lassen mich
zurück und auch
an tausend Möglichkeiten
glauben.

Wie geschmiert

Einen Zusammenhang
zwischen einer Millionenspende
von einer Hotelkette
an die FDP
und der Entlastung der Hoteliers
durch das Wachstums-
Beschleunigungs-
Gesetz
gibt es ……..
(hier ist das Original
der Notiz
leider
ver-schmiert
und
unleserlich)

Vergleiche den Limerick von Petros „Von Guido, den Steuern und Spenden“: https://blogpoesie.com/?p=3111

und auch den Beitrag „Hildegard Hamm-Brücher zur Klientelpolitik der FDP. Wird Deutschland bekommen, was es verdient hat?“ bei Gedankenpflug.

Dies ist das Land

Dies ist das Land
die Erde
die Urmutter Geist
uns Seelen geschenkt
dem Stamm der Menschen
Dies ist das Land
Mit seinem weißen Gischt
der dahinstürzenden Wasser
stiftete es die Sonne an
zu verweilen
auf ihrem höchsten Stand
vor Erstaunen
Und wir wollen die Küsten des Himmels
erstürmen
wo doch
so viele Lebenskreise
unserer Vorfahren
in einer einzigen Sequoia
sich versammeln
dicht über der Erde
Noch flüstert Tehama
Verweilten wir doch
und hörten ihr zu
trotz ihrem schwefligen Atem
Sie spricht von der anderen Welt
die uns in dieser lässt
die Schönheit erkennen
und die Gefahren
und uns hilft
sie zu meistern
in der Verwandtschaft
des Geists unserer Seelen
mit dem
von Mutter Erde und Großvater Licht
Und die Nacht lässt uns träumen
vom vorigen Tag
für den nächsten

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