Westwärts die Fahrt auf der B1.
Immer dem roten Ball hinterher.
Den Lauf des Sonnenuntergangs verzögern.
*ein 28er
Lyrisches von Helmut Maier
Westwärts die Fahrt auf der B1.
Immer dem roten Ball hinterher.
Den Lauf des Sonnenuntergangs verzögern.
*ein 28er
In der Hauptstadt am Strand lagern,
mit Enkelkindern auf dem Spielplatz.
Ganz vom seltenen Alltag aufgesogen.
Kein Stuttgart 21 kümmert mich;
nicht Osama Bin Ladens Ermordung.
bis möglicherweise 9. Mai
Das Recht des Särkeren behauptet sich
mit ehern unbeugsamer Verve,
ganz ohne Rücksicht unverbesserlich,
und trifft von Ahnungslosen gut den Nerv.
Die nämlich kennen nicht Gesetz noch Recht
und folgen der Reklame gern,
die mit viel Macht und Geld – und das nicht schlecht ”“
das wahre Recht verleumdet nah und fern.
Brecht doch mit solcher Agonie humanen Geistes,
mit solchem Hohn, der jedem Anstand spottet,
mit jener Untertanenart, der feigen,
brich endlich doch damit. Du weißt es,
nur sich empören hilft. Nur wer nicht trottet,
nennt ja Humanitas sein eigen.
Ein Tanzen liegt heut in der Luft.
Vom Hag die Hexe, was heckt sie aus?
Ob dann geflogen oder getanzt – egal!
*ein 28er
als Kommentargedicht zu Rosadoras WALPURGIS”¦
Auch ein sehr schöner Dreizeiler von Barbara:
Lacht oder grinst sie? Lebenserfahren,
tanzt sie befreit, die Gedanken fliegen.
Der Betrachter macht sie zu dem, was er sieht.
Ich kroch in die Höhle aus grünen Zweigen.
Die Heckenbegrenzung zum Nachbarn.
Als Kind dort geborgen ”“ damals.
Großen Dank an Monika, die mir hierfür den Begriff „Rückwärtsachtundzwanziger“ geschenkt hat!
Und noch drei lyrische Kommentare:
1. von Barbara:
Heute erfreue ich mich am Gesang der Vögel.
Lauschend stehe ich am grünen Grenzwall.
Schauend (nur noch) – das Kreuz streikt.
😉
2. von Elke:
Einer, der wie du das Leben
in Worten und Silben verdichtet,
wie das Leben spielt, steckt selbst voller Lyrik.
3. von Rosadora:
und ich dort gezeugt, heute vor ”¦. jahren.
walpurgis.
eine hexe
denk dir das doch mal.
Von Erfolgsgeschichten lernen.
An das gute Machbare glauben.
Nicht aus lauter Ohnmachtsgefühlen kneifen.
*ein 28er
Press Release April 27, 2011
Gush Shalom welcomes reconciliation agreement between Hamas and Fatah.
Avnery: „Palestinian unity is a top Israeli interest. Netanyahu’s
rejection of the agreement proves that his government has no program and no solution“.
Following the reconciliation agreement between Hamas and Fatah, former Knesset Member Avnery, Gush Shalom activist, stated:
„I wholeheartedly welcome the agreement reached by the Palestinians in Cairo. Palestinian unity, overcoming the malignant split, are not a threat to Israel, but a top Israeli interest. The State of Israel can and must reach a peace agreement with the entire Palestinian people, with all its factions, through a Palestinian Unity Government which represents them all. “
Avnery added that „Prime Minister Netanyahu responded with the
predictable futile refusal and rejection, and proved that his
government has no solution and no way forward. The State of Israel destroyed the previous Palestinian Unity Government, resulting in a lot of bloodshed of Israelis and Palestinians alike. A serious error which must not be repeated. The State of Israel should support and encourage Palestinian unity, and contribute its share by opening the ‚Safe Passage‘ between Gaza and the West Bank – as Israel undertook to do in the Oslo Agreement but never implemented. “
Das ist wieder im Netz: https://www.youtube.com/watch?v=O9Vn50G1uZ4&feature=player_embedded#at=341
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