Blühendes Sonnenblumenfeld.
Ein Festival mitten da drinnen.
Bei „Goldgelb“: mehr als ein Dorf auf den Beinen.
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Hinter der Villa Reitzenstein,
da braut sich schon etwas zusammen.
Wer steht bald im Regen ”“ die Protestdemo?
*ein 28er: https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/
Ein Achtundzwanziger ist ein Dreizeiler wie ein Haiku oder ein Senryu. Er hat aber nicht nur siebzehn Silben wie diese japanische Gedichtform, sondern achtundzwanzig Silben, was mehr Freiheit der Gestaltung zulässt. Das Schema ist dabei nicht wie beim Haiku 5 – 7 – 5 Silben, sondern 8 – 9 – 11 Silben. Der Achtundzwanziger ist auch nicht inhaltlich festgelegt auf Natur (wie der Haiku) oder auf Persönliches (wie der Senryu). Das lässt vielfältige Gestaltungsmöglichkeiten zu, ohne auf die Festlegung auf Silbenlängen der Zeilen und so eine straffe Führung bei der Erstellung des Textes zu verzichten. Die Gedichtform des Achtundzwanzigers wurde von mir, Helmut Maier, entwickelt. Beispiele sind auf dem Blog Maier-Lyrik ( https://www.maier-lyrik.de/blog ) unter der Kategorie „Deutsche Dreizeiler“: https://www.maierlyrik.de/blog/category/deutsche-dreizeiler/ zu finden.
Der Achtundzwanziger hat auch schon Freundinnen gefunden, die inzwischen selber ganz großartige Beispiele geliefert haben. Erwähnen will ich hier besonders Syntaxia, die auf ihrer Webloggia ( https://webloggia.wordpress.com/ ) eine eigene Archivkategorie eingerichtet hat: https://webloggia.wordpress.com/category/dreizeiler-achtundzwanziger-nach-helmut-maier/ – wie auch Christin v. Margenburg ( https://colorsigns.wordpress.com/ ) hier: https://de.wordpress.com/tag/28-er/. Auch bei Andrea, alias „die Suppenköchin“ (https://kreadiv.wordpress.com/) findet sich eine größere Zahl wunderschöner 28er, wie z.B. hier: https://kreadiv.wordpress.com/2011/07/26/ein-kleiner-gedanke-in-versform/#comments.
Ich freue mich ungemein, wenn ich von weiteren Erfolgen meines 28ers bzw. Erfolgen mit meinem 28er erfahre.
Helmut Maier
Das darf doch wohl nicht wahr sein: Der Projektsprecher für Stuttgart 21 Wolfgang Dietrich sagt es unumwunden: „Bis zum Ende des Jahres müssen die Bäume* weg und der Südflügel muss abgerissen sein.“ Dabei ist ihm ein Volksentscheid gar nichts wert!!!
*die im Schlosspark!
(Die Dietrichsche Aussage ist zitiert nach dem Artikel der Stuttgarter Zeitung: „Die Wutrede des Wolfgang Dietrich“ vom 19.08.2011)

– gesehen auf der Demonstration gegen Stuttgart 21 am 19.8.2010

Klick hier und unterzeichne die dringende Petition zur Rettung des Amazonas-Regenwaldes:
https://www.avaaz.org/de/save_the_amazon_a/?vl
Der brasilianische Senat steht kurz davor ein Gesetz zu verabschieden, das den Schutz des Regenwaldes auszuhöhlen. In drei Tagen gehen Ureinwohner in Brasilien auf die Strasse, um diese Zerstörung zu stoppen. Lasst uns deren Überlebenskampf mit einem weltweiten Aufschrei unterstützen und den Amazonas…

Noch bleibt ja Zeit,
die Lebensfrüchte
froh zu pflücken,
die Zwetschgen, süß
und vielversprechend,
die reifen Früchte
reifen Alters,
die Wortgespinste,
die das Tun umhüllen,
die von den Freundinnen
und Freunden,
die von Gefährtinnen,
Gefährten
im Sammeln auch
für Zeiten ohne Sonne kommen,
die Wohltaten,
die von den Liebsten
stammen und ins Licht geleiten,
das glänzend scheint, wo du´s bedarfst,
in warmes Dunkel führt,
wenn kalte Winde grell beleuchtete
Sturmwolken treiben.
Dass Leben immer noch gelingt
und uns genießen lässt,
was auf dem Gabentisch sich findet,
das Unerwartete,
dankbar Empfangene.
Noch bleibt die Zeit,
noch ist nicht Winter.
Im Verlaufe unsres Lebens,
da ist manche Müh”˜ vergebens.
Soll ich darum passiv sein?
Ich bin doch kein Verweigrungsschwein.
Mehrheit allein schafft noch kein Recht.
Minderheitenmensch wäre immer noch Knecht.
Herrenmenschen mit Vorrechten
lassen andre in Kellernächten.
Nennst Du das Recht und Gesetz?
Fängst die Beute im dichtmaschigen Netz?
Die zwei Jungs kreischten vor Jauchzen.
Genügend trieb die Wellen der Wind.
Unter den Kerls bog sich die Luftmatratze.
*ein 28er
Ich stelle mir meine Worte vor
klingend
verklingend
in hoher Halle
abgedunkelt
Riesige Backsteinsäule
umspült
vom Eintauchen
Bruni (https://www.wortbehagen.de/index.php) hat ein sehr poetisches Kommentargedicht dazu geschrieben:
und es hallten deine Worte
durch die Weite der Hallen,
sangen von Festen,
die lang schon verklangen,
von versprochenem Pakt.
Geblieben sind steinerne Hallen,
hohl, die Worte, die einmal
hier klangen”¦
Auch Worte aus anderer Welt?