HIER nachzulesen! (https://www.bei-abriss-aufstand.de/2011/09/15/presseerklarung-parkschutzer-rat-fordert-keine-volksverdummung/)
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Es muss wiederholt gesagt werden:
Der baden-württembergische Ministerpräsident Kretschmann wird zu den Zahlungen des Landes Baden-Württemberg für das Projekt Stuttgart 21 aus der Zeit, als er noch in der Opposition war, auf der Seite https://www.gruene-bw.de/themen/verkehr/news/article/landesgelder-fuer-stuttgart-21-sind-verfassungswidrig.html folgendermaßen zitiert: „Die Bahn muss wissen: Die Zahlungen des Landes sind verfassungswidrig, der Finanzierungsvertrag nichtig. Falls die Grünen nach der Landtagswahl in Baden-Württemberg Regierungsverantwortung tragen, werden wir die Zahlungen sofort einstellen und bereits gezahlte Beträge zurückverlangen. Mit uns wird es keine Fortsetzung des Verfassungsbruchs geben.“
Arno Luik stellt deshalb, weil das Land Baden-Württemberg weiterhin entsprechende Zahlungen an die Deutsche Bahn leistet, im Stern Nr. 36 vom 1.September 2011 auf Seite 104 fest: „Misst man den Ministerpräsidenten an seinen eigenen Worten, dann enttäuscht er nicht nur Vertrauen, er ist dann womöglich sogar das: ein Verfassungsfeind.“
Nebelflöckchen zum Greifen nah
geronnen und aufgelöst sogleich
über das Blau gestreut treibt hin sie der Wind
*ein 28er: https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/
Zu meinem Herbstbeitrag „Download: Herbstgedichte“, den ich auch bei Facebook bei den FACEBOOKPOETEN vorgestellt habe, hat Karin Hutter ( https://www.facebook.com/profile.php?id=100000457034702 ) dort als Kommentar ihr „Haiku von heute“ beigetragen, das ich hier sehr gerne vorstelle:
Die hübsche Linde
bekommt schon graue Haare
Herbst lässt sie altern
Ich erinnere daran: Hier kann man kostenlos eine Sammlung von Herbstgedichten aus meiner Feder downloaden: https://www.versalia.de/pdf/index.php?id=1481
Darin enthalten ist z.B. dies hier:
Herbstlaunen
Der weiche Nebel.
Er will nicht weichen
eine Weile.
Er schmeichelt
meiner Haut.
Doch lässt er mich
erschauern.
Die Zuversicht
auf trotzige Beständigkeit
verleiht mir wieder
die Standorttreue
des Semmelstoppelpilzes.

Vor zehn Jahren weltweit sichtbar,
doch missachtet: die Schrift an der Wand.
Zu nahe beisammen: Wahrheit und Lüge.
Das Buch, das auf ihrem Schoß liegt:
welche Geheimnisse führt sie raus
an Nacken und Ohr? Sie löst ein Sudoku.
*ein 28er: https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/
Weben wir Tücher
der Zuversicht zugewandt
hineinzugehen in die Zelte
der Stetigkeit
Erfrischung zu suchen
vor dem Weiterziehen
ins Ungewisse aber
doch Kennbare
Kommentargedicht zu Barbaras ( https://ahora-giocanda.blogspot.com/ )“Der Stoff, aus dem viele Träume sind“ ( https://ahora-giocanda.blogspot.com/2011/09/der-stoff-aus-dem-viele-traume-sind.html )
Isabella ( https://veredita.blogspot.com/ ) hat dazu wiederum ein sehr lyrisches Kommentargedicht geschrieben, das auf ihrem Blog hier zu finden ist ( https://veredita.blogspot.com/2011/09/webt-das-licht.html ):
webt das licht
kette und schuss
hoffnung und halt
emsig das wortschiffchen
fliegt ”“ vor und
manchmal zurück
bleiben soll
das gewebe stark
geschmeidig und zart
wärme und schutz gegen
nordwinde aus kalten
herzen trotzend
tinten getränkt
die knoten der losen
enden verbunden
webt das licht!
Brunis Kommentargedicht zu dem von Barbara findet sich hier: https://ahora-giocanda.blogspot.com/2011/09/der-stoff-aus-dem-viele-traume-sind.html#comments.
