Stolz stehen die Ähren im Wind,
blicken froh der Reifung entgegen.
Vor uns noch sommerlich fruchtende Wochen.
*ein Achtundzwanziger
Lyrisches von Helmut Maier
Stolz stehen die Ähren im Wind,
blicken froh der Reifung entgegen.
Vor uns noch sommerlich fruchtende Wochen.
*ein Achtundzwanziger
AM SOMMERBEGINN
BAREN SMOG MIMEN?
AB MORGEN IMMENS?
NIMM BOESEN GRAM,
MAMI. MORGENS. BEN
( Kommentar-Anagramme zu Brigittes Foto hier: https://www.brigittefuchs.ch/serendipity/sommerbeginn_6043/ )
FROMM ANSAGEN:
SOMMERANFANG.
FARN, SMOG, AMEN?
MANN, SAGE FORM!
Die Petiton „Stuttgarter Erklärung zur Fortführung des Widerstandes gegen Stuttgart 21“ ist beendet.
Es wurden 12033 Unterschriften gesammelt.
Die Petition wurde eingereicht.
Danke an alle Zeichnerinnen und Zeichner!
(Mehr dazu hier: https://openpetition.de/petition/online/stuttgarter-erklaerung-zur-fortfuehrung-des-widerstandes-gegen-stuttgart-21)
Tomatenpflänzchen
mal nicht rechtzeitig pikiert
schon sind sie pikiert
Einen wunderbaren Limerick dazu hat Curt ( https://manacur.blogspot.de/ ) hinterlassen:
Pflänzchen statt Pflanzen”¦
Es warnte Herr Meier aus Baden
Solanum sei oft fluchbeladen
belass alle Triebe
erlischt schnell die Liebe
halt Pflänzchen – so hat man den Schaden!
Emporgeschossen der Stängel,
die kuglige Knospe entsprang ihm
und wartete geduldig auf ihre Zeit.
Bis sich die Königin entfaltete:
die purpurne Pfingstrosenblüte.
Die letzten Blütenblätter umrahmen
die furchendurchzogene Miene nun.
Ehrfurchtsvoll sehe ich die gealterten
Gesichtszüge, edel geschnitten,
voller Weisheitscharme des Alters.
Und noch ist das nicht das Ende.
Die Welkende schaut in die Weite:
sie schaut die Blüten der kommenden Jahre.
Die oberirdischen Sprosse;
die Staude verliert sie im Winter.
Neue Chancen wird treiben das neue Jahr.
Der lyrische Kommentar von Bruni ist auch nicht zu verachten:
wundersam schön sind die Blüten,
doch auch im Verwelken zeigen
sie noch ihre Vielfältigkeit,
ihre natürliche Schönheit.
Wenn das allerletzte Blatt gefallen ist,
die Schönheit endgültig gealtert, ja, dann
schläft sie selig lächelnd ihrer nächsten
Auferstehung entgegen
Ach, wenn wir doch trennen könnten
verhasste Umstände, verabscheut,
von den darin erfahrbaren Wohltaten
und trotzdem nicht versänken
in billiger Empörungslosigkeit.
… für die machtvolle Demonstration: Wir sind gegen das falsche Konzept!


Was schaut bei uns zum Fenster rein?
Sich wandelnde Vielfalt der Farben,
die Fülle der Rosen, orange, violett.
*ein Achtundzwanziger
„Wie lange der es ausgehalten hat …!“
oder
„Wie lange er es ausgehalten hat …!“
Welche der beiden Fragen
wurde eher gestellt
in der Konversation
über einen Krebskranken
und welche über einen Alkoholiker?
Wem gilt der deutende,
demonstrative
Zeigefinger?
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