Eine Schwalbe macht es noch nicht.
Aber vier oder gar fünf Schwalben?
Die schwarzen Wolken vergesse ich da glatt.
*ein Achtundzwanziger
Lyrisches von Helmut Maier
Eine Schwalbe macht es noch nicht.
Aber vier oder gar fünf Schwalben?
Die schwarzen Wolken vergesse ich da glatt.
*ein Achtundzwanziger
Im Schwäbischen Wald
Kindheitserinnerungen
Bemooste Wege
Im Schwäbischen Wald
Kindheitserinnerungen
Bemooste Wege
Dies‘ Altern mit ansehen
miterleben ”“ wie schrecklich!
Sie sagen, das Leben laufe
in Sekunden vorbei
vor dem inneren Auge
kurz vor dem Tod noch.
Doch wie lange dauern
kann es davor auch,
dass Unerledigtes
die Nächte und auch
die ungeliebten Tage
durchzieht und bestimmt,
wenn man Pech hat.
*Ein Gedicht mit einem Tanka als Einleitung
Die Sommerknotenblume grüßt
ringsum die lieben Nachbarn alle:
die Vergissmeinnicht, den Löwenzahn, sowie
die rote und die gelbe Tulpe,
Silberblattblüten, die Knoblauchrauke …
*ein Janka
Die verblühenden Kirschblüten
beschwören mit hölzernem Schimmer
die Kirschbaummöbel meiner Eltern herauf.
*ein Achtundzwanziger
ELFEN- ANTRIEBE
(FEE RANNTE LIEB):
BELTANE FEIERN!
(ELAN REIFT EBEN)
FEENART LIEBEN!

Der Niederlande
neuer Slogan heißt jetzt wohl:
Willem will’s wissen.
Heute riech ich Sommerregen.
Sind auch vorbei die Sonnentage,
die Kühle des April ist keine Kälte.
*ein Achtundzwanziger
Den kalten Winter haben wir …
Wir haben ihn doch überstanden.
Weiter demonstrieren heißt’s auch im Frühling;
denn die Kälte der Macht- und Geldgier:
Grausam hält sie an bei S 21.
*ein Janka
Was er wohl bringen wird, der Tag,
der aprilige, willkürgestimmt?
Vorübergehende Herrschaft nur übt er.
*ein Achtundzwanziger
Kommentargedicht zu AHARAs „wetterfest“ (https://aharablog.wordpress.com/2013/04/18/wetterfest/)
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