Pazifisten sind nicht die besseren Menschen.
A b e r Pazifismus ist die weit bessere Idee als der Bellizismus!
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Gauck ist so frei:
Weichgespülte
Wilhelm-Attitüde:
nicht „Wie vor tausend Jahren“,
Aber geibelig über
das neue
deutsche Wesen.
Diese Freiheit
wollen wir nicht.
Imbolc
Vom Samstag, Februar 2nd, 2013
Lichtmess gibt uns ein Zeichen.
Wir Dummen verstehen´s sonst nicht:
Neubeginn gibt´s nicht umsonst:
Vorbereitungen gibt es gar viele,
damit im Märzen der Bauer ”¦
Damit der Beruf des Soldaten
nicht weltweit immer mehr
wird wieder geachtet,
nicht im Namen der NATO
reihenweise die Menschen geschlachtet
und beklagt
als Kollateralschäden die Opfer.
Raus, Deutschland, raus
aus der NATO.
Das gäbe ein Lichtmess-Zeichen
zum Jauchzen.
(Anmerkung: Ein Wort wurde geändert – wegen mehr „Realismus“: gäbe statt gibt)
Draußen vor der Apotheke.
Bepackt voller Arzneischächtelchen.
Gegenüber vorher fühle ich mich krank.
*ein Achtundzwanziger
Ein Wolkenklecksbild am Himmel:
Zwei Hasen: rechts blickend, links schauend.
Die Sonne im Blau spendet neue Wärme.
*ein Achtundzwanziger
Monika Meise (https://webloggia.wordpress.com/) hat einen ganz wunderbaren Kommentar-Achtundzwanziger dazu geschrieben.
Den darf ich Euch keinesfalls vorenthalten:
Es ist so mild – kein Winterbild
Dennoch liegt Ostern in der Ferne
Sollten es doch Schneehasen gewesen sein?
Ich lerne meine Sprache neu,
indem ich sie jemandem lehre.
Seine Schwierigkeiten überraschen mich.
*ein Achtundzwanziger

Unter der Hand entkommt sie uns,
wenn wir wandern im Nebel: die Zeit.
Scheinbar schien alles zu ruh’n in der Stille.
*ein Achtundzwanziger (https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/)
Wendig dem Weh sich entwenden,
nicht dulden in allzu langer Geduld
ohne Widerspruch,
was nicht hinnehmbar ist;
aber verstehen Verständliches,
einräumen ihm voller Respekt
offene Räume, wo es sich treffen lässt
ohne Gewalt,
um zu verhandeln,
was ein Handel sein könnte
zwischen den Kontrahenten:
Wo ist noch dieser Versuch,
der Versuchung zu widerstehen
aufs selbstgemachte Recht zu pochen,
das den anderen ausschließt
und schließlich doch Feind
immer sein lässt
und Chancen vergibt,
Freundlichkeit zu erfahren,
auch wenn nicht Freunde
von vorneherein
gegenüber sich stehen?
Wo gibt es noch
das Diplom
der Diplomatie?
Ich freue mich, eine Gastlyrik der Autorin Jennifer Hilgert präsentieren zu dürfen.
Sie hat mir folgendes Gedicht zur Verfügung gestellt:
Wenn etwas neu an Glanz gewinnt,
etwa ein Kindheitsschatz:
ein Diamant,
der achtlos staubig in der Ecke lag
und von niemandem mehr Beachtung fand –
Dann ist es einer dieser Tage.
Der dem Rande
der Bedeutungslosigkeit entrinnt.
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