Es soll ja Menschen geben noch,
welche erwarten vom Soldaten,
dass in den Tod er geht mit dem Gedanken:
Ich will anstatt an mich zu denken
ins Meer der Liebe mich versenken.
*ein Janka
Lyrisches von Helmut Maier
Es soll ja Menschen geben noch,
welche erwarten vom Soldaten,
dass in den Tod er geht mit dem Gedanken:
Ich will anstatt an mich zu denken
ins Meer der Liebe mich versenken.
*ein Janka
Das Goldlaub unserer Erinnerung
überdauert Herbst- und Winterstürme.
Es bleibt, als wäre nichts geschehen,
was uns betrüben will.
Wohl uns, wenn auch die letzte Stunde
es uns noch trägt
und wir im Traum des stillen Friedens
uns legen und in neuem Gold erwachen.
Hell leuchtend; so zeigen sie sich:
als Verstärker des Herbst-Sonnenlichts:
Goldbaum-Lichtflecken von allüberall her.
*ein Achtundzwanziger
Nicht vergessen: Heute ist der Jahrestag nicht nur der Revolution von 1918 oder des Mauerfalls in Berlin , sondern auch der des Pogroms 1938. Die Stimmung bei den Pegriden jeglicher Sorte erinnert leider auf eine sehr merkwürdige Art an jene „Kristallnacht“.
Geschäftsmäßig das Gewissen befragen,
wie man geschäftsmäßig
mit dem Grundgesetz jonglieren kann,
um interessengeleitete Notwendigkeiten
als gottgegeben verkaufen zu können –
auf kleinstem Nenner natürlich,
damit auch die eigene Klientel
oder was man dafür hält
möglichst nicht wegrennt
oder gar doch zu jubeln beginnt
(je nach moralischem Anspruch).
Ok.
Nun also:
Abstimmung!
Ich gratuliere dem ‚Freitag‘ ganz herzlich zum 25-jährigen Bestehen. Den Leitartikel von Jakob Augstein in der Jubiläumsausgabe empfehle ich ganz besonders. Hier ist er zu finden:
https://www.freitag.de/autor”¦/jaugstein/gegen-den-mainstream
Ein Probiererle schon mal voraus: „Wenn es linkspopulistisch ist, Statistiken über die Vermögensverteilung zu zeigen und offen zu sagen, welchen Anteil die obersten ein Prozent davon besitzen, dann soll der Freitag ruhig linkspopulistisch sein. Und wenn es linkspopulistisch ist, Statistiken des IWF oder der OECD zu referieren, die von der zunehmenden Ungleichheit reden, dann soll der Freitag abermals ruhig linkspopulistisch sein.“
Lichtmetamorphose*
Die Gebrochenheit triumphiert.
Vielfält´ge Farbenwelt begeistert,
ist erst der weiße Nebelschwall verschwunden.
*ein Achtundzwanziger
Brutalität als hoheitliche Aufgabe entspricht nicht unseren Werten, schon gar nicht gegenüber Menschen, die vor Brutalität auf der Flucht sind.
Einschüchterung ist meist eine Waffe derer, die Unrecht haben!
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