Rhea,
Tochter
und Mutter
der fruchtbaren Erde,
Urmutter Kybele und Freundin
der achtsamen Menschen im Frieden.
Wir denken Deiner, finden den Weg
zu uns selber.
Seite 101 von 301
Die Esslinger Zeitung berichtet heute, 4.Februar, auf Seite 5 über einen Simulationstest, den die Deutsche Bahn im Auftrag des Regionalverbands Stuttgart durchgeführt hat, um zu klären, welche Ursachen Störungen und Verspätungen der Stuttgarter S-Bahn haben.
Als Ergebnis dieses Tests wird unter anderem festgehalten: „Auch der Mischverkehr von S-Bahnen, Regional- und Fernzügen auf denselben Gleisen führe zu Erschwernissen. Schon geringe Verspätungen wirken sich laut der Studie auf das gesamte S-Bahn-System aus.“
Besonders brisant ist dieses Ergebnis dadurch, dass bei der geplanten Umleitung der Gäubahn mit Fernzügen aus Zürich über den künftigen Flughafen-Bahnhof eben dieser Mischverkehr ”“ dazu noch durch einen eigentlich zu schmalen Tunnel und auf nur für S-Bahnen konzipierten Gleisen ”“ neuerlich geplant und hoch gepriesen wurde, obwohl die Gegner*innen von Stuttgart 21 bei Anhörungen genau dies scharf verurteilt haben. Davon ist in dem Bericht der EZ allerdings nicht die Rede.
Ist damit der Tiefbahnhof Stuttgart 21, zu dem vom Flughafen-Bahnhof die Gäubahn durch einen sowieso gefährlichen langen Tunnel geleitet werden soll, nicht insgesamt obsolet geworden?
Das Licht hat gezeigt:
es wird siegen.
Es wird kein Sieg sein
für immer.
Wir werden das weiterwachsende Licht
fröhlich genießen.
Wir werden es preisen;
wir werden es feiern,
wohl in dem Wissen,
dass das Dunkel
zum Kreislauf gehört
und es wiederkommt,
um dem Winter zu ermöglichen,
die Frosttemperaturen
endlich hervorzubringen,
die manche Samen
auch nächstes Jahr wieder
befähigen fruchtbar zu keimen
für einen neuen Kreislauf
des Lebens.
Hoffnung kommt nicht von alleine; sie muss aktiv unterstützt werden.
I v’rwexel so gern d’Wirgong
ond’d Ursach; i kah mi halt bald scho
nemme glar erinn’ra an dui Reihafolg‘.
Hallo, hallo!
Dies ist mein 2000ster Eintrag, den ich auf diesem Blog MAIER-LYRIK zur Schau gestellt habe.
KOMMT, FEIERT ALLE MIT MIR – virtuell, natürlich:
Da in unserem Gärtchen wenige Tage vor Imbolc nicht nur die Winterlinge blühen, sondern auch schon Märzenbecher sich entfaltet haben, die Schneeglöckchenknospen ihre Köpfchen emporrecken und sogar Silberblatt-Pflanzen schon Blüten getrieben haben, kann ich nicht umhin, Euch den Link als Geschenk anzubieten, der das Herunterladen von Frühlings- und Sommer-Gedichten aus meiner Feder ermöglicht:
https://www.maier-lyrik.de/FrundSommergedichte.pdf
Das soll den realen Glauben an die Kraft der Natur und damit die Zuversicht auf das Kommende stärken, den uns das deutlich längergewordene Tageslicht in der Imbolc-Zeit ja schon ermöglicht. Danke fürs Lesen und die Gewissheit, dass ich mit vielen von Euch gemeinsam in dieser Zuversicht leben darf.
Seid alle herzlich gegrüßt.
Helmut
Wie ich sie liebe,
die wandlungsfähige,
berechenbare, treue
Frau Luna.
Wie sie mich entzückt
mit ihrem Licht,
seiden, geschmeidig,
ein Geschmeide
der ruhebringenden Nacht.
Die volle Rundung,
nicht immer zu haben,
liebe ich,
ihren schwangeren Bauch,
ihre Sicheln,
die Verheißung schneiden
in das Tableau
der schwarzblauen Tiefe.
Sie verhüllt sich
hin und wieder,
trägt dann einen Schleier,
der ihre Schönheit betont,
und strahlt schließlich
mit einem Gesicht voller Glück.
Und sie will es auch teilen.
Er nennt sie „Verdammte“,
Gegenspieler der Friedensstifter,
Heuchler, die von Frieden sprechen
und dabei mit Waffen handeln.
Er ist der erste
seines Namens
in seinem Amt.
Er nennt sich
wie jener Heilige,
der die Stimme hörte:
„Warum dienst du dem Knecht statt dem Herrn?“
Warum dienen jene dem Mammon
statt der Humanitas?
Er fragt sie so etwas heute.
Und oh Wunder,
er ist ein Papst.
Hat man je einen
so predigen hören?
Ein paar Minuten lang zeigt sich’s:
Seelenbewegendes Winterblau.
Nun soll’s genügen, wenn auch der Rest trüb bleibt.
*ein Achtundzwanziger
Rassismus ist n i c h t
gut, Mensch !
… auch nicht in Dresden!