Lyrisches von Helmut Maier

Kategorie: Allgemein (Seite 57 von 96)

Der projektierte Stuttgarter Haupt-Haltepunkt der Bahn: der Kellerbahnhof

Ein Protzbahnhof,
aber als Murks-Sparmodell.

Ein Rotzbahnhof,
aber zu Höchstpreisen.

Ein Motzbahnhof,
weil selbst er ihnen im Weg ist,
den Ausbau des Autoverkehrs
voranzutreiben.

Ein Kotzbahnhof,
weil wir untergebuttert werden
unter die Interessen der Mächtigen.

Ein Schmotzbahnhof,
der ja nur mit Schmieren der
sogenannten Verantwortlichen
verwirklicht werden kann.

Ein Trotzbahnhof,
der auch dann gebaut werden soll,
wenn der letzte Verantwortungsträger
erkannt hat, dass er ein sinnwidriges
Projekt ist im Sinne der BürgerInnen-Interessen.

Vertrauen ist gut*

Aktiv gegen Stuttgart 21

Aktiv gegen Stuttgart 21

Was wird das jetzt wohl für ein Tag?
Schon vom ersten Augenblick an
Verspricht der Sonntag ein Sonnentag zu sein.

Doch so überzeugend manche Versprechen,
so leicht kann man sie auch brechen.

* ein Janka ( https://www.maierlyrik.de/blog/der-janka/ )
, der als eine Art Kommentar zu Bernd Pols Eintrag auf facebook mit folgendem Wortlaut entstanden ist:
„“Was wird das jetzt wohl für ein Tag,
wenn der Sonntag vom ersten Augenblick
ein Sonnentag zu sein verspricht?

Einen schönen guten „Morgen“ und einen durchsonnten Tag euch allen da draußen — auch wenn die Sonne nur ganz tief drinnen scheinen mag!“
(für facebook-Nutzer siehe meinen Kommentar hier)

Jetzt geht´s wieder los:
Heute Montagsdemo als Neujahrsempfang.
Am Samstag Demo zum abrissgefährdeten Südflügel.

Wir lassen uns
nicht unterkriegen.

Ein Leckerbissen

Aktiv gegen Stuttgart 21

Aktiv gegen Stuttgart 21

Vielleicht hat die eine oder der andere zu Weihnachten auf dem Gabentisch schon das Lyrikbändchen „Innenwände“ von Wolfgang Schulze mit einem fruchtbaren Zusammentreffen von seinen Gedichten und Bildwerken von Annelies Jaminon vorgefunden. Wer es nicht geschenkt bekommen hat, der oder dem ist etwas entgangen, was man sich aber selber noch schenken kann.

Mir selber gefallen die Bilder zunächst als Illustration zu den Gedichten sehr gut. Aber manches von ihnen erschließt sich mir durch die poetischen Texte oft ganz unerwartet mehr, als es mein ungeschulter Blick auf bildende Kunst allein vermocht hätte.

Obwohl ich Wolfgang Schulze als Blogpartner im Internet schon längere Zeit kenne und schätzen gelernt habe, sprechen mich die Texte in diesem Bändchen oft ganz neu an. Und ich kann gar nicht sagen, wo mein lesendes Auge rascher verweilt, bei den Dreizeilern ”“ vom Haiku- oder Senryu-Artigen oder ganz freien zu den zum fünfzeiligen Tanka erweiterten ”“ oder den freirhytmischen Texten oder gar den mehrstrophigen, fast balladenhaften Gedichten, die poetische Geschichten erzählen. Jedenfalls kann ich mich auf meiner eigenen „Reise zum Selbst“in einer wunderbaren Leichtigkeit in jeweils neue lyrisch nachzuvollziehende Welten „an die Quelle des Lebens“ führen lassen und mich fragen lassen: Wo „bin ich (mir dabei) im Weg“? Kurz gesagt: es ist ein Leckerbissen, den man sich nicht entgehen lassen sollte!

Das angesprochene Leckerli hier ganz:

„Die Reise zum Selbst,
An die Quelle des Lebens.
Noch bin ich im Weg.“

Bestellmöglichkeit hier: https://blogpoesie.de/?page_id=6175

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