SCHARADE REIFT IHM
SCHAMHAFT DIE IRRE
HIER IST DRAMA CHEF
DIE _ _ _ _ _ HERRSCHT
Schlagwort: Neue Maier-Lyrik (Seite 92 von 165)
Durch den Voile meiner Seele
dringt der wahre Sommer der Liebe.
Liebe zum Sommer, zur Wärme, zur Liebsten.
*ein Achtundzwanziger (https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/) als Kommentar zu Schattenspiele (https://ahora-giocanda.blogspot.de/2012/06/schattenspiele.html) von Barbara Hauser (https://ahora-giocanda.blogspot.de/)
Habe Rosenwohlgerüche
voller Entzücken eingesogen
und finde mich entrückt in bess´re Welten.
Sie sollen für mein Wohlbefinden gelten
noch läng´re Frist und ungelogen
mich anders blicken lassen auf´s Gegeb´ne.
Auf dem goldgrundgleichen Blaugrund
sind Zweigzeichen lebensgrün gesetzt.
Farbtöne zeigen Klangfarben der Stimme.
Üppiges Frühlingsgebaren
hat die Potenz einer Weltsprache.
*ein Janka ( https://www.maierlyrik.de/blog/der-janka/ )
Durch den Achtundzwanziger von Christin von Margenburg (https://colorsigns.wordpress.com/) bin ich gewahr geworden, dass mein Janka ein Pfingstgedicht ist:
Wie sie aneinander liegen
und sich halten am blauen Himmel
fast unbemerkt, die Festtage der Kirche.
Ich bin der Größte,
Verzeihung: der größte Aufschneider;
oder doch: irgendwas dazwischen.
Oder vielleicht doch
von allem ein bisschen?
DB IST ALBERND WEIT,
SABBERT, DIENT WILD:
DES BABEL WIND-RITT.
WIND BLEIBT ERST DA.
WIDERSTAND BLEIBT:
ABBILD: STETER WIND.
ABBILD WEIST TREND:
WIR BILDEN TEST- BAD,
WIRD BILD BETASTEN:
WEITAB BRD-DISTELN.
BILDBAND ERST WEIT,
ABBILD WITTERNDES.
Die Wackelei
von der Akeley
im Frühlingswind,
mal sacht, mal geschwind,
neben dem Birkenbaum,
ein Schönwettertraum.
Ein Schütteln, ein Nicken,
zu schade zum Pflücken,
gibt richtig aus
wie ein Blumenstrauß;
zum Muttertag
der wohl gelten mag.
In Rosa, in Blau,
zum Kaffee am Mittag genau,
spreizt Blütenblätter
wie die Federn der Pfau.
Oh, schau!
BELTANEFEIER:
TEE ABLIEFERN?
ELITE FAERBEN?
FEEN-RAT: LIEBE
So strahlend blau der Himmel ist,
und ist es nach dem ersten Mai schon,
der Tag lädt zum Beltanefeiern noch ein.
*ein Achtundzwanziger ( https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/ )
F: Fortschrittsglaube als utopisch verbrämt erklärt.
R: Reue über jede verpasste Chance.
Ü: Überschwang als Gefahr gefürchtet.
H: Heute ist nur die Vorbereitung aufs Morgen.
L: Lange, überlange erscheint die Zeit bis zur Reife.
I: Irgendetwas enttäuscht jeden Tag.
N: Nie ist etwas fertig, nur schon vergangen ist manches.
G: Gerne gilt nur die Zukunft als ideal.
Maienwonne erfahren.
Jubelnd jeden Tag lieben.
Köstliches wirklich kosten können.
Wahrlich, das bleibt Dir so versagt.