Lyrisches von Helmut Maier

Schlagwort: Neue Maier-Lyrik (Seite 80 von 165)

Durchhalten!*

Den kalten Winter haben wir …
Wir haben ihn doch überstanden.
Weiter demonstrieren heißt’s auch im Frühling;

denn die Kälte der Macht- und Geldgier:
Grausam hält sie an bei S 21.

*ein Janka

Frage an die Neoliberalen*

Ach, ihr Kellerbahnhoffreunde:
Tot ist eure geheime Mutter.
„There is no alternative“ zu „Weiter so“?

Einfach geschehen lassen wollt ihr´s,
ob es nützt der Mehrheit der Menschen oder nicht?

*noch ein Janka

Hoffnung*

Einen Quarzkristall in der Hand.
Ich möchte die Kraftflüsse spüren.
Aber ob es reicht für genügend Weisheit?

*ein Achtundzwanziger

Reformieren ist geboten!

Reformieren ist geboten.
Wer bietet mehr?
Mehr als die Abschaffung
aller demokratisch erworbenen Rechte?
Aller Errungenschaften
eines sozialen Staates?
All dessen, was Renditemachen
so sträflich verhindert
wie BürgerInnenbeteiligung gar
(auch so ein hinderlicher
Sprachgebrauch, so ein komplizierter,
Gerechtigkeit fordernder
– dringend reformbedürftiger)?
Renditemachen der Wenigen,
solange das Volk noch nicht
verhungert und also nicht
aufmuckt?
Zurück also zu der Form,
der idealen,
wie sie üblich war
vor der Demokratie!
Mehr kann die Finanzwelt
doch nicht wollen.
Also kein weiteres
Gebot!

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