Nächste Woche lieg ich an der Küste,
wo ich schon mal die Liebste küsste.
Ond wirglich geit´s do Sonnaschai;
No isch as endlich richdich schai.
Schlagwort: Neue Maier-Lyrik (Seite 79 von 165)
Der Mann von der Bergwacht,
der träumt seinen Wach-Traum:
Säß er doch in Mallorca
und nicht in dem Wacht-Raum.
Er veschbert jezz/d Roggabrot.
Zom Glick isch´s koi drogga Brot.
Der Lyrikprofessor fand das Gedichtchen so nett:
Eine Studentin schrieb ihm ein Sonett.

Nun endlich bin ich mal wieder
(und singe die entsprechenden Lieder)
wie damals bei Brandt
hier in diesem Land
bei der Mehrheit gelandet,
von der Begeisterung schon umbrandet:
Glaub ich dem STERN
(und das tu ich gern),
bin ich bei den 63 Prozent
als einer, der sich dazu bekennt:
Nicht Bayern wer´n siegen;
Nein, den Pokal sollen kriegen
die Dortmunder Recken;
danach sollen die sich wohl strecken!
Für manche ist´s ein Paradieschen;
und sind es nur ein paar Radieschen.
Die Muttersau ist mir zu heilig
und auch ihre Ferkel;
ein passendes Wort finden freilich
will ich für Frau Merkel:
So sage ich halt, ja, es sei
solch eine Politik schlicht
(und schäme mich nicht)
ne Riesen-, ne Grand-Merkelei.
Eine Schwalbe macht es noch nicht.
Aber vier oder gar fünf Schwalben?
Die schwarzen Wolken vergesse ich da glatt.
*ein Achtundzwanziger
Im Schwäbischen Wald
Kindheitserinnerungen
Bemooste Wege
Im Schwäbischen Wald
Kindheitserinnerungen
Bemooste Wege
Dies‘ Altern mit ansehen
miterleben ”“ wie schrecklich!
Sie sagen, das Leben laufe
in Sekunden vorbei
vor dem inneren Auge
kurz vor dem Tod noch.
Doch wie lange dauern
kann es davor auch,
dass Unerledigtes
die Nächte und auch
die ungeliebten Tage
durchzieht und bestimmt,
wenn man Pech hat.
*Ein Gedicht mit einem Tanka als Einleitung
Die Sommerknotenblume grüßt
ringsum die lieben Nachbarn alle:
die Vergissmeinnicht, den Löwenzahn, sowie
die rote und die gelbe Tulpe,
Silberblattblüten, die Knoblauchrauke …
*ein Janka