Lyrisches von Helmut Maier

Schlagwort: Neue Maier-Lyrik (Seite 151 von 165)

Eine Frage an jeden Mann – Variationen

Schenkst Du
einem Baby Blumen?
Mensch ist Mensch,
sagst Du
und hast Recht.
Aber Blumen für ein Baby,
weil es ein Mensch ist?
Menschen lieben ja
Blumen.
Gewiss.

Braucht Deine Frau
Blumen als
Aufmerksamkeit?
Als Zeichen
der Liebe?
Mensch ist Mensch,
sagst Du doch nicht,
ein Baby braucht doch auch
keine Blumen,
wirst Du nicht sagen
und versagst ihr
die Freude nicht.

Mensch ist Mensch,
sagst Du,
edel und mit nichts
zu vergleichen
seine Würde.
So behandle ich Menschen
gleich als Menschen.

Aber will Deine Frau
Behandelt werden
Wie Dein Kumpel?

Mensch ist Mensch,
sagst Du
Und Du hast Recht.
Schlechter behandelst Du
Deine Frau nicht
als Deinen Kumpel.

Sind aber Menschen
Mit minderen Rechten
Nicht angewiesen darauf,
dass ihnen mehr Aufmerksamkeit
zukommt von denen,
die ihnen Rechte
erkämpfen wollen,
als denen, die sie schon haben?

Behandelst Du nicht
alle Menschen gleich,
weil sie gleich sind an Rechten,
durch irgendwelche
Verfassungen garantiert,
Menschenrechtserklärungen,
Revolutionspapiere?

Sind Männer und Frauen
gleich,
weil alle Menschen
angeblich gleich sind?

Behandelst Du Frauen
gerechter,
wenn Du sie behandelst
wie Männer?

Warum nicht,
sagst Du,
und Du hast
Recht,
wenn es recht ist
– wenn Du Dich damit
ins Unrecht nicht
gesetzt hast.

All men are equal.
Was für ein Unsinn!

All men are equal.
Was für eine
Errungenschaft auch!

All men are equal.
Wenn´s bloß dabei
nicht bleibt
noch länger.

Etymologische Scheuklappen (was Materie und Mutter Erde angeht)

Liegt die Manipulation
Nicht auf der Hand,
Dass zwischen materia
Und mater
In der rein patriarchalen
Sprachbetrachtung
Nirgends* ein Zusammenhang
Hergestellt wird?
(Und schon herstellen
Wäre eines Patriarchen
So würdig, so unwürdig
Es nur sein könnte ”“
Aber nicht dass jemand
Dächte, es wäre Scheu,
Nein, mann scheut sich)

*nach meiner bescheidenen vorläufigen Recherche (ich höre schon den Vorwurf des Vorurteils)

Dort hinten

Dort hinten
Orangefarbenes Rosa
Über dem Welzheimer Wald
Kurz erst der Sonnenglutball
Nach dem Lichtblitz am Horizont
Kühle dringt durch die Dachluke
Geöffnet öffnet sie mir den Blick
Auf den Sonnenaufgang früher
Als unten vor”˜m Haus
Ich ihn hätte

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Glück.

Bewältigung

Wolken, in denen sich Schatten
verdrängter Untaten sammeln,
quellen auf
über den Lustbarkeiten.
Als Wetterphänomene
gelten sie nur.
Sie stören die Laune genug.

Scham über Verstrickungen wird
in die Wolkenlücken geschoben.
Schauer laufen nur
über den Bergrücken.
Und Schirme hat man unten
auch schon bereit.

Kein Grund, die Unschuld
der Unwissenden
und Leugner
zu verneinen.

Wie viele Afghanistans
sind schon vergessen
und Spekulationsgewinne
auf Kosten von Hungernden?

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