Das Buch, das auf ihrem Schoß liegt:
welche Geheimnisse führt sie raus
an Nacken und Ohr? Sie löst ein Sudoku.
*ein 28er: https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/
Lyrisches von Helmut Maier
Das Buch, das auf ihrem Schoß liegt:
welche Geheimnisse führt sie raus
an Nacken und Ohr? Sie löst ein Sudoku.
*ein 28er: https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/
Weben wir Tücher
der Zuversicht zugewandt
hineinzugehen in die Zelte
der Stetigkeit
Erfrischung zu suchen
vor dem Weiterziehen
ins Ungewisse aber
doch Kennbare
Kommentargedicht zu Barbaras ( https://ahora-giocanda.blogspot.com/ )“Der Stoff, aus dem viele Träume sind“ ( https://ahora-giocanda.blogspot.com/2011/09/der-stoff-aus-dem-viele-traume-sind.html )
Isabella ( https://veredita.blogspot.com/ ) hat dazu wiederum ein sehr lyrisches Kommentargedicht geschrieben, das auf ihrem Blog hier zu finden ist ( https://veredita.blogspot.com/2011/09/webt-das-licht.html ):
webt das licht
kette und schuss
hoffnung und halt
emsig das wortschiffchen
fliegt ”“ vor und
manchmal zurück
bleiben soll
das gewebe stark
geschmeidig und zart
wärme und schutz gegen
nordwinde aus kalten
herzen trotzend
tinten getränkt
die knoten der losen
enden verbunden
webt das licht!
Brunis Kommentargedicht zu dem von Barbara findet sich hier: https://ahora-giocanda.blogspot.com/2011/09/der-stoff-aus-dem-viele-traume-sind.html#comments.
Jäh über die Wege gehuscht,
in Scharen hin und wieder zurück:
Vom Sturm getrieben die ersten Herbstblätter.
*ein 28er: https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/
Auch das Weinfest kann die Wahrheit
nicht verhindern, nein, sie kommt
jetzt durch des Protestes Klarheit
zu dem Recht, das ihr so frommt.
Schuster, Gall und die Konsorten
hört man kaum an diesen Orten.
Dazu ist der Ärger wohl zu groß;
wohlklingende Phrasen gehen leicht in die Hos!
Blühendes Sonnenblumenfeld.
Ein Festival mitten da drinnen.
Bei „Goldgelb“: mehr als ein Dorf auf den Beinen.
Hinter der Villa Reitzenstein,
da braut sich schon etwas zusammen.
Wer steht bald im Regen ”“ die Protestdemo?
*ein 28er: https://www.maierlyrik.de/blog/der-dreizeiler-mit-dem-namen-achtundzwanziger/

Noch bleibt ja Zeit,
die Lebensfrüchte
froh zu pflücken,
die Zwetschgen, süß
und vielversprechend,
die reifen Früchte
reifen Alters,
die Wortgespinste,
die das Tun umhüllen,
die von den Freundinnen
und Freunden,
die von Gefährtinnen,
Gefährten
im Sammeln auch
für Zeiten ohne Sonne kommen,
die Wohltaten,
die von den Liebsten
stammen und ins Licht geleiten,
das glänzend scheint, wo du´s bedarfst,
in warmes Dunkel führt,
wenn kalte Winde grell beleuchtete
Sturmwolken treiben.
Dass Leben immer noch gelingt
und uns genießen lässt,
was auf dem Gabentisch sich findet,
das Unerwartete,
dankbar Empfangene.
Noch bleibt die Zeit,
noch ist nicht Winter.
Im Verlaufe unsres Lebens,
da ist manche Müh”˜ vergebens.
Soll ich darum passiv sein?
Ich bin doch kein Verweigrungsschwein.
Mehrheit allein schafft noch kein Recht.
Minderheitenmensch wäre immer noch Knecht.
Herrenmenschen mit Vorrechten
lassen andre in Kellernächten.
Nennst Du das Recht und Gesetz?
Fängst die Beute im dichtmaschigen Netz?
Die zwei Jungs kreischten vor Jauchzen.
Genügend trieb die Wellen der Wind.
Unter den Kerls bog sich die Luftmatratze.
*ein 28er
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